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USVs für jeden Zweck, Teil 2: Marktübersicht für mehr Transparenz Unterbrechungsfreie Stromversorgung: Anbieter und Techniken

| Autor / Redakteur: Bernd Reder / Ulrike Ostler

Anlagen für die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) schützen bei Komplettausfall der Stromversorgung, aber etwa auch bei Spikes und Spannungsschwankungen. Virtualisierung, Cloud Computing, Software Defined Data Center und Software Defined Networking erfordern darüber hinaus, dass die USV-Systeme flexibel anpassbar sind, kostengünstig und Energie-effizient. Alles klar?

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Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sorgt für die Verfügbarkeit der IT-Ressourcen, DataCenter-Insider zeigt, welche Techniken und Anbieter es gibt.
Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sorgt für die Verfügbarkeit der IT-Ressourcen, DataCenter-Insider zeigt, welche Techniken und Anbieter es gibt.
( © Dreaming Andy - Fotolia)

Großrechenzentren benötigen andere USV-„Kaliber“ als Netzwerkräume. Hier sind je nach Rechenzentrum Systeme mit einer Leistung bis zu mehreren Megawatt beziehungsweise Mega-Voltampere gefordert. Skalierbarkeit ist wichtig, um bei Ausweitung eines Datacenter die USV-Kapazitäten anpassen zu können.

Dies erfolgt teils durch einen modularen Ansatz, bei dem sich das System um USV-Module erweitern lässt, teils durch das Parallelschalten von einzelnen USV. Bei der „TRI-Power X33 HIP“ von Alpha Technologies in Schwabach bei Nürnberg lassen sich beispielsweise bis zu acht Einheiten parallel schalten. Die Dreiphasen-Systeme sind in Versionen bis 600 kVA erhältlich. Alpha bietet derzeit sechs TRI-Power-Modelle an, darunter das modulare „System X33 Mod HP“.

Auch Newave setzt bei den Standgeräten „Power Wave 33“ auf Parallelschaltung, wenn es um den Ausbau der USV-Systemlandschaft geht. Bis zu zehn Einheiten können parallel arbeiten. Das ergibt eine Leistung von bis zu 5 MW, wenn das Spitzenmodell mit 500 kW Verwendung findet und mit „Schwestersystemen“ kombiniert wird.

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Große Kaliber

Wenn es um die ganz großen USV-Systeme geht, greift die E-TEC GmbH aus Langenfeld auf die modularen Modelle der Reihe „Symmetra PX“ von APC by Schneider Electric zurück. Sie stellen zwischen 16 kVA und 500 kVA bereit. Die Symmetra PX dient nicht nur als USV-Komponente in dem Datacenter Infrastructure Management System von APC „Infrastruxure“-Systemen für kleine und mittlere Rechenzentren, sondern unterstützt auch die Stromversorgung einzelner Bereiche in größeren Rechenzentren. Zum Funktionsumfang gehören Management- und Diagnosefunktionen und standardisierte Module. Diese Faktoren reduzieren die Gefahr von Bedienungsfehlern.

Parallel dazu bietet E-TEC für den Einsatz in Rechenzentren oder größeren Netzwerk-Räumen die Dreiphasen-USV der Serie e (bis 200 kVA) und m (bis 80 kVA) an. Hinzu kommt das modulare Modell „E-TEC em“, dessen Spitzenversion mit zehn Modulen à jeweils 20 kVA bestückt werden kann.

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