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Im Trend: Modulare USV
Die Entwicklung in Richtung Cloud-Computing und hybride IT-Umgebungen, die aus Cloud-Elementen und IT-Systemen im Unternehmen bestehen, erfordert spezielle USV-Konzepte. Sie müssen sich schnell an wechselnde Anforderungen anpassen lassen.
Bislang kamen auch in diesen Bereichen unflexible, monolithische Konzepte zum Zuge. Der Nachteil: eine aufwändige Neuprojektierung, inklusive Umbauten, wenn Rechenzentren neu konfiguriert werden.
Eine Lösung sind modulare USV-Anlagen. Die modularen Drehstrom-USV-Anlagen der Reihe „Jovycube“ von Jovyatlas beispielsweise sind für 20 bis 640 kVA ausgelegt. Die Kapazität lässt sich in 20-kVA-Schritten mithilfe entsprechender Module erweitern.
Benning und Eltek
Auf „AMP“ (Active Module Power) setzt dagegen Eltek. Die Module enthalten die gesamte USV-Hard- und Software und lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Dieses Prinzip kommt den 3-Phasen-Doppelwandlungssysteme der Reihe AMP 25, 75, 120 und 125 zum Zuge. Die USV haben eine Ausgangsleistung zwischen 25 und 125 kVA.
Für 10 bis 480 kVA sind die USV der Reihe „Enertronic modular“ von Benning ausgelegt. Damit, so der Hersteller, lassen sich geschäftskritische Geschäftsprozesse absichern. Bei der Enertronic modular ist jedes Leistungsmodul ein voll funktionsfähiges USV-System in Doppelwandlertechnik mit dreiphasigem Eingang, Gleichrichter, Wechselrichter, statischem Bypass, einer Steuer- und Regelelektronik und einem dreiphasigem Ausgang. Die Leistungsmodule werden parallel geschaltet und können ohne Abschalten der USV oder des Verbrauchers ausgewechselt werden.
Mit Blöcken Verlässlichkeit bauen
Ein weiteres Beispiel der Kategorie modularer Online-Dauerwandler für bis zu 300 kVA ist die „Thor Modular“ von Effekta. Das Drei-Phasen-System kann mit bis zu zehn Modulen ausgerüstet werden. Zur Wahl stehen Versionen mit 10, 20 und 30 kVA. Gerade diese Flexibilität ist heute in besonderem Maße im Rechenzentrum gefordert. Effekta bietet auch modulare USV für niedrigere Leistungsbereiche an, beispielsweise die MHD Modular mit bis zu 24 kVA.
Jeder führende Anbieter von USV-Systemen verfügt heute über Modelle, die modular aufgebaut sind, von APC über Eaton und AEG Power Solutions bis hin zu Socomec, Newave und Delta. Blockmodulare Systeme sind vor allem deshalb gefragt, weil sie sich besser als Stand-alone-Systeme an die hoch flexiblen IT-Umgebungen anpassen lassen, die heute vorherrschen, Stichwort Cloud Computing und Virtualisierung.
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