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USV vom Siemens-Konkurrenten
General Electric (GE) zählt zu den größten Konkurrenten von Siemens. Anders als der deutsche Konzern ist GEs Sparte Industrial Solutions allerdings auch im Bereich USV für IT-Umgebungen tätig – mit Einphasen- und Dreiphasen-Systemen sowie Container-Lösungen.
Für gehobene Ansprüche im Datacenter-Umfeld kommt beispielsweise die „TLE“-Serie in Betracht. Sie ist als Einzelblock-USV-Anlage mit 160 bis 400 kW erhältlich, außerdem in einer redundanten Parallelarchitektur (RPA), also mit bis zu sechs parallel geschalteten USV.
Zudem bietet GE mit der „SG“-Serie eine VFI-USV-Reihe für bis zu 600 kVA an. Auch die SG-Systeme lassen sich parallel schalten (bis zu sechs Geräte). Weitere Produktlinien sind die „EM“-Serie (bis 120 kVA) und die „Site-Pro“-Systeme für bis zu 40 kVA. Sie sind für Server-Räume und kleinere Data Center konzipiert.
Schwung mit Caterpillar
Ebenfalls nicht unbedingt mit IT und Rechenzentren, sondern eher mit Baumaschinen bringt man Caterpillar (CAT) in Verbindung. Das Unternehmen bietet jedoch auch USV an.
Es handelt sich um derzeit fünf Systeme der Reihe „UPSB“ mit Doppelwandlung im Leistungsbereich 40 kVA bis 1100 kVA. Hinzu kommen noch vier USV-Systeme der Reihe UPS mit Fly Wheels (Schwungrädern) als Energiespeicher. Sie haben Systemeffizienz von 98 Prozent und weisen Leistungswerte zwischen 300 kVA und 1200 kVA auf.
An einigen Details wird allerdings deutlich, dass die USV von CAT eher für den Einsatz im industriellen Umfeld als im Data-Center vorgesehen sind. So verfügen sie über Schnittstellen zu Industrie-Bus-Systemen wie Modbus.
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