Von der Hochleistung zur Hochproduktivität

Suse: Supercomputer trifft auf Mittelstand

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Der Beginn: Der Begriff "Supercomputer" ist eng mit Seymour Cray verbunden. Er leitete die Entwicklung der Maschine "CDC 6600", die als erster Supercomputer gilt.
Der Beginn: Der Begriff "Supercomputer" ist eng mit Seymour Cray verbunden. Er leitete die Entwicklung der Maschine "CDC 6600", die als erster Supercomputer gilt. (Bild: Cray)

Kaum zu glauben, aber 270 der Welt-schnellsten 500 Superrechner arbeiten im Unternehmenseinsatz - zumeist unter einem Linux-Betriebssystem. Maßgeblich beteiligt sind die Suse-Entwickler in Nürnberg. Denn seit 1992 entwickeln und tunen sie den Linux-Kernel und die damit verbundenen Hochleistungstechniken.

Mehr als ein Drittel der Top 100 Supercomputer weltweit laufen mit dem BetriebssystemSuse Linux Enterprise Server“. Das zeigt die aktuelle Rangliste der TOP500 Supercomputer, einem unabhängigen Projekt, das Entwicklungen und Trends im Bereich des Hochleistungs-Computing, dem so genannten High Performance Computing (HPC) dokumentiert.

Die Firma aus Nürnberg, bietet mit dem Betriebssystem "Suse Linux Enterprise Server" eine Kombination mit extrem hoher Skalierbarkeit und flexibler Architektur, die in der Lage sind, größte Volumen von Prozessoren (CPUs) zu handhaben. Die aktuelle Rangliste dokumentiert deutlich die Stärke von Linux im Bereich des Hochleistungs-Computing – über 95 Prozent der Superrechner der TOP500 Liste basieren auf Linux.

Der Background: Hohe Investitionen und intensive Weiterentwicklung

„Suse hat sehr viel in die Entwicklung von Lösungen investiert, mit denen die schnellsten Supercomputer weltweit betrieben werden”, erläutert Meike Chabowski, Produkt Marketing Manager für Enterprise Linux Server bei Suse. „Wir sehen in diesem Bereich einen starken Trend zum Einsatz von Supercomputern im Unternehmensumfeld, und der nächste Schritt ist die Entwicklung vom Hochleistungs-Computing hin zum Hochproduktivitäts-Computing. Mit unseren Partnern wie SGI, Cray und Teradata arbeiten wir intensiv an der Weiterentwicklung, denn Linux wird auch weiterhin integraler Teil der zukünftigen Superrechner sein.”

Gefördert und ermöglicht wurde dieser Trend zum Unternehmenseinsatz nicht zuletzt durch Open Source- und neue Clustering-Technologien. Die Entwicklung von preiswerterer Hardware sowie Linux haben die Kosten für Superrechner deutlich reduziert. Dabei hat sich die Kapazität und Leistungsfähigkeit der Geräte in wenigen Jahren vertausendfacht und so können heute auch große und mittelständische Industrieunternehmen die Leistung von Superrechnern in Form von HPC Linux Clustern auf Standardhardware nutzen.

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