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Cisco UCS passt zu Rechenzentren von Konzernen
Service Provider seien schnell dabei aufzuzeigen, dass selbst wenn sie UCS selber nicht einsetzten, dieses großartig zu Rechenzentren von Großunternehmen passe, die von dem Durchsatz und dem erweiterten Arbeitsspeicher profieren könnten, meint Teeft. „Ich denke, dass IT-Abteilungen in Großunternehmen von UCS einen Nutzen ziehen – in Hinsicht auf die Zahl der Partner, mit denen sie arbeiten und die Tools, die Einrichtungen erleichtern.“
Anbieter, die UCS anschaffen, können unter zahlreichen Annehmlichkeiten wählen. Im Gefolge von Intels zuletzt erschienenen „Xeon E5-2600“ „Sandybridge“-Prozessoren kündigte Cisco gerade drei neue mit Intel-Chips versehene „M3“ UCS Blade- und Rackmount-Server an, ein neues I/O-Modul- Chassis mit bis zu 160 Gigabit pro Sekunde Bandbreite und ein neues Fabric Interconnect, welches die UCS Switching Fabric auf fast 2 Terabit pro Sekunde verdoppelt.
Ciscos UCS Manager verwaltet nun sowohl Blade- als auch Rack-Server. Darüber hinaus wird Cisco in der zweiten Jahreshälfte ein zentralisiertes Management einführen, welches Tausende von UCS-Blades unterstützt, die sich über mehrfache UCS-Domains in geographisch verteilten Rechenzentren erstrecken.
UCS in naher Zuknft
Diese Funktionalität ist besonders nützlich für Service Provider, sagt Ken Owens, Vice President für Sicherheit- und Virtualisierungstechniken bei Savvis, einem Cloud und Managed Services Provider, der UCS ebenso wie andere Plattformen nutzt. „Das Multi-Domain-Feature gibt uns die Fähigkeit unsere Disaster Recovery-Möglichkeiten zu kontrollieren“, sagt er.

Keine Service-Provider, keine Probleme?
Cisco lehnt es ab, den Prozentsatz seines UCS-Geschäfts zu nennen, der an die Service-Provider geht, beansprucht aber für sich, eine „hohe Investition“ in diesem Bereich gemacht zu haben. Obwohl manche Service Provider sich von UCS abwenden, legt man bei Cisco Wert darauf, seine besten Erfolge mit ihnen zu teilen, besonders mit denen, die verschiedene Typen von Komponenten integrieren, sagt Brian Schwarz, bei Cisco Produkt-Management-Direktor für UCS. Es bilde eine gute Alternative zum Aufbauen, Integrieren und Unterhalten komplett eigener Systeme, so Schwarz.
Seit den Erfahrungen bei dem nicht mehr existierenden Unternehmen Exodus Communications, einem Internet-Service-Provider, der gemeinsam mit der geplatzten Dot-Com-Blase zu existieren aufhörte, bewahrt Schwarz Service Provider vor der Versuchung, Unternehmenskunden mit Billigsystemen zu ködern. Er glaubt, dass IT-Hosting-Provider die internen Rechenzentren ihrer Kunden so nah wie möglich spiegeln sollten.
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