Cloud bremst UCS-Höhenflug

Service-Provider tauschen Cisco UCS gegen Billig-Lösungen

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UCS wächst nicht mit

Solche Kommentare beziehen sich auf Nachrichten, nach denen mit Harris ein weiterer Cisco UCS Service Provider das Cloud Hosting-Geschäft verlässt und seine Rechenzentrumsanlagen aufgibt. Harris war ein Musterknabe für „vBlock“ der Virtual Computing Environment Company (VCE), eine Hardware-Suite, welche Cisco UCS, Nexus Computing und Networking, EMC Storage und VMware Virtualisierung miteinander verbindet.

Die Nachricht, dass Cloud Service Provider Probleme haben, aus ihren Investitionen in Cisco UCS und VCE Gewinn zu ziehen, überrascht Greg Ferro, einen auf Cisco und Rechenzentrumsnetzwerke konzentrierten Blogger und Netzwerkarchitekten, nicht. „Service-Provider schaffen es nicht, dass sich Vblocks rechnet“, sagt er.

Teure vBlocks

Im vBlock steckt Technik von Technologien von VMware, Cisco und EMC.
Im vBlock steckt Technik von Technologien von VMware, Cisco und EMC.
(Bild: MTI)
Ein Einstiegs-vBlock könne leicht 1,5 Millionen Dollar kosten, aber gerne auch 5 Millionen. Cloud Hosting sei unterdessen ein heiß umkämpfter Markt, geprägt von ständigem Preisdruck, der die Gewinnschöpfung erschwere.

Sich auf UCS einzulassen, hätte bedeutet, Kunden um das Vierfache mehr zu belasten als bisher, um die Margen zu erhalten, sagt der CTO eines Cloud-Providers. Das sei ein für Cloud-Provider unhaltbarer Vorschlag, wenn man bedenke, dass Amazon Web Services weiterhin die Preise senke. „Wir zielen auf Großunternehmen, was nicht so preis-sensitiv ist, aber wir nähern uns dem Nullpunkt“, erklärt er.

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