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AWS wächst schnell und findet auch in Deutschland Anklang SaaS-Lieferant und sein Kunde sagen, was an Amazon Web Services toll ist

| Redakteur: Ulrike Ostler

Amazon Web Services (AWS) baut in Deutschland seine Präsenz und seinen Kundenstamm mehr als zügig aus. Zu den Kunden gehört das Softwarehaus Infopark und dessen Kunde der Nürnberger Flughafen. Was überzeugt den SaaS-Anbieter und den Anwender von AWS?

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Die Parkhäuser vom Flughafen Nürnberg: Der Service „Frühbucher-Parker“ ist einer der neuen Dienste, die der Airport dank der flexiblen IT-Infrastruktur aus Basis vin AWS und Infopark-Software anbieten kann. Bild: Airport Nürnberg
Die Parkhäuser vom Flughafen Nürnberg: Der Service „Frühbucher-Parker“ ist einer der neuen Dienste, die der Airport dank der flexiblen IT-Infrastruktur aus Basis vin AWS und Infopark-Software anbieten kann. Bild: Airport Nürnberg
( Archiv: Vogel Business Media )

Derzeit fügt AWS weltweit seinem Computing-Imperium jeden Tag Server-Kapazität hinzu, die dem entspricht, welche ganz Amazon im Jahr 2000, als es eine 2,76-Milliarden-Company war, am Laufen gehalten hat. „Einen typischen Kunden der Computing-Dienstleistungen gibt es nicht“, sagt Terry Wise, Director of Business Development bei AWS.

Die Kundengröße variiere von kleinen Start-Ups bis zu Konzernen. „Wir haben Hunderttausende registerter Entwickler in über 190 Ländern”, sagt Wise. Sie arbeiteten bei jungen Unternehmen wie Playfish und Zynga oder bei etablierten wie The New York Times Company, die NASDAQ, die NASA und die spanische Bank Bankinter. Dazu gehörten aber auch Partner wie Red Hat, Oracle, SAP, IBM, Salesforce und Cap Gemini.

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Das 30.000-Node-Cluster in der AWS cloud

Um zu zeigen, wie flexibel sich die Computing-Power abrufen lässt, bringt Wise das Beispiel von Cycle Computing. Das Pharma-Unternehmen brauchte einen Super-Computer aus rund 30.000 Knoten, um Molekular-Strukturen zu modellieren. Die Struktur wurde gleichzeitig über drei AWS-Zonen aufgebaut: US West (Kalifornien), US East (Virginia) und EU West (Irland).

Letztlich standen dem Unternehmen somit kurzfristig 30 TerabyteRAM zur Verfügung. Das ist fünfmal mehr als der kompletten Wikipedia-Datenbank an Memory zur Verfügung steht.

Um ein solches System auf traditionelle Weise zu bauen, hätte es Monate und Millionen an Dollar gebraucht. Cycle Computing hat nur einen kleinen Teil dieser Zeit und Kosten benötigt, um das System aufzubauen. Die Kosten beliefen sich auf rund 1.250 Dollar pro Stunde (Mehr zu AWS-Projekt von Cycle Computing).

weiter mit: Die deutschen AWS-Kunden und ihre Projekte

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