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AWS wächst schnell und findet auch in Deutschland Anklang

SaaS-Lieferant und sein Kunde sagen, was an Amazon Web Services toll ist

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Dediziert und virtuell privat

Die Virtual Private Cloud (VPC) erlaubte Kunden, sich einen privaten, isolierten Bereich in der AWS-Cloud zu reservieren. AWS-Ressourcen laufen in einer eigens definierten virtuellen Netztopologie, nahezu so gestaltet werden können, wie im eigenen Rechenzentrum. Die Kommunikation vom eigenen Rechenzentrum mit der Amazon-Cloud erfolgt mit Hilfe der Techniken für Virtual Private Networks.

Dedicated Instances hingegen sind Amazon-EC2-Instanzen innerhalb der kundenspezifischen Amazon Virtual Private Cloud. Das heißt, dort läuft dedizierte Hardware, die ausschließlich für einen Kunden bereitgestellt wird.

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Trotzdem können die Kunden auf das Prinzip der Elastizität zurückgreifen. Die Provisionierung erfolgt bei Bedarf und die Kunden zahlen, was sie an Ressourcen brauchen.

Ein Hoch auf die verfügbarkeit

Auch in punkto Verfügbarkeit hält Witt große Stücke auf AWS. Die verschiedenen „Availability-Zones“ garantieren, dass, sollte ein Rechenzentrum ausfallen, andere die Last übernehmen könnten. „Natürlich muss man die Software so bauen, dass dich die Daten verteilen lassen.“

Dafür musste Infopark einige Anpassungen an die Schnittstellen von AWS anpassen. Das hat für den Softwarehersteller zur Folge, dass „ein Wechsel zur einem anderen Cloud-Anbieter für Infopark sehr teuer wäre.“

Für den Flughafen Nürnberg dagegen sieht das unter Umständen etwas anders aus. Der ist von seinem Software- beziehungsweise Lösungs-Anbieter abhängig. „Das Risiko eines Anbieterwechsels ist keine Frage der Cloud“, sagt Käser. Die Daten selber aber sind in offenen Formaten gespeichert.

Zu viel Last gibt es nicht - nur höhere Kosten

Wie stark oder wie gering die Flughafen-Workloads die Amazon-Services auslasten, ist für den Anwender weitgehend transparent. Der Vertrag enthält zwar eine obere Lastgrenze. Doch die bewirkt nicht, dass beim Überziehen, die Site stillsteht oder Daten unbearbeitet bleiben. Denn die Erweiterung der Kapazität erfolgt automatisiert.

So begrenzt sich der Schaden lediglich darauf, dass der Kunde einen zusätzlichen Betrag zahlt. „Für das Überziehen des Kapazitätskonto gibt es eine weiche Phase“, erläutert Käser mit einem Schmunzeln. In der sei die Rechnungsstellung für den Anbieter teurer, als der Betrag hoch wäre. Doch auch darüber hinaus, seien die Kosten „verträglich“.

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