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AWS wächst schnell und findet auch in Deutschland Anklang

SaaS-Lieferant und sein Kunde sagen, was an Amazon Web Services toll ist

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Die deutschen AWS-Kunden und ihre Projekte

Terry Wise, Director of Business Development bei AWS, sagt: „AWS fügt jeden Tag dieselbe Rechenkapazität seiner Cloud-Infrastruktur hinzu, wie ganz Amazon im Jahr 2000 selbst zur Verfügung hatte.“ (Archiv: Vogel Business Media)

Auch die deutschen Firmen, die AWS nutzen, gehören in dieses große Spektrum:

  • 1. Wooga – Das Berliner Start-up kreiert Computerspiele, die sich über soziale Netze spielen lassen. Das erste, das 2009 auf den Markt kam, „Bubble Island“ konnte im Februar des vergangenen Jahres vier Millionen monatliche aktive Nutzer zählen. Inzwischen spielen rund 40 Millionen pro Monat Wooga-Spiele. Damit zählt das Unternehmen als der fünft-größte Entwickler in der Sparte „social games“. Dabei können kurzfristig sehr hohe Schwankungen auftreten. AWS nutzt das Unternehmen seit Beginn.
  • 2. Fraunhofer Institute . Die Forschungseinrichtungen sind bekannt für die enge Zusammenarbeit mit der Industrie. Sie brauchen High-Performance Computing und haben AWS in ihre Middleware “PHASTGrid” implementiert. Das erlaubt den Anwender, die Applikationen, beziehungsweise Services wie gewohnt aufzurufen. Die Middleware sorgt für die Verteilung und die Parallelisierung von Jobs und Management-Ressourcen. Workloads landen in der Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), deren Größe dynamisch und transparent skaliert und allokiert wird.
  • 3. Spiegel.tv – Der Sender nutzt Amazon S3 für Storage, EC2 für das Video Transcoding und Cloud Front für das Streaming von statischen Inhalten sowie von Video-Dateien. End dieses Jahres wird Spiegel.tv mehr als 1 Milliarde statischer Objekte per Cloud Front zur Verfügung gestellt haben.
  • 4. SAP – Seit Mai dieses Jahres sind viele SAP-Lösungen, darunter die von „SAP-Rapid-Deployment“ und die von „SAP-Business Objects“, auch on-demand über AWS verfügbar. Kunden können ihre SAP-Lösungen auf der von SAP zertifizierten Cloud-Computing-Plattform betreiben. Dabei soll die Zertifizierung sicherstellen, dass die AWS-Ressourcen eingehend getestet, bewertet und anhand ähnlicher Standards zertifiziert worden sind, die auch für Server und virtuelle Plattformen gelten.

Infopark begründet den Schritt in die Cloud

Auch Infopark ist ein Software-Hersteller. Das Berliner Unternehmen mit 70 Mitarbeitern stellt das Content Management System „Fiona“ und das „Online Marketing Cockpit“ her. Thomas Witt, Director Product und Business Developement, berichtet, das sich das Softwarehaus schon seit drei, vier Jahren mit dem Thema Cloud beschäftigt.

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Der Hintergrund: Waren Websites einst lediglich mehr oder minder statische Oberflächen, sind daraus längst komplexe, sehr dynamische Anwendungen geworden. Website-Anwendungen werden mit Content gemischt und in die Geschäftsprozesse integriert.

Damit sind auch die Anforderungen an die Verfügbarkeit, die Sicherheit, die Skalierbarkeit gestiegen. Dazu kommen Bedingungen wie kurze Projektlaufzeiten bei möglichst niedrigen Kosten. Doch die einhergehenden IT-Infrastrukturen können sich weder Infopark noch seine Kunden erlauben.

In AWS fand Infopark einen Partner. „Eine Elastizität, wie AWS sie bieten kann“, wäre für uns nicht darstellbar“, sagen Witt und Christian Käser vom der Airport Nürnberg.

weiter mit: Der Flughafen Nürnberg landet in der Cloud

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