Ein „Plus“ für Openshift Red Hat erweitert Kubernetes-Plattform um einheitlichen, persistenten Speicher

Quelle: Pressemitteilung

Die „Red Hat Openshift Data Foundation" ist nun Teil von der „Openshift Platform Plus". Durch die Integration entsteht laut Anbieter „eine umfassende Hybrid-Cloud-Plattform“, die die Anforderungen an Cloud-natives Computing erfülle.

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Die „Openshift“-Plattform von Red Hat hat nun die „Data Foundation“ integriert, hat also quasi 'schwere Daten', nämlich persistente, im Schlepptau.
Die „Openshift“-Plattform von Red Hat hat nun die „Data Foundation“ integriert, hat also quasi 'schwere Daten', nämlich persistente, im Schlepptau.
(© dimj - stock.adobe.com)

Mitsamt der Openeshift Data Foundation integriert Red Hat Daten-Services, einschließlich software-definierte Speicher. Es entsteht eine eine einheitliche Datenplattform mit persistentem Storage, die Clouds und Infrastruktur umfasst, kombiniert mit Daten-Management-Funktionen für IT-Teams. Der Hersteller beschreibt das wie folgt: „Red Hat OpenShift Platform Plus stellt einen kompletten, Multi-Cloud-fähigen Kubernetes-Stack out-of-the-box bereit, der die wesentlichen Anforderungen von DevSecOps- und Anwendungsentwicklern erfüllt.“

Im Einzelnen umfasst die Openshift Platform Plus:

  • „Red Hat Openshift Container Platform“, eine einheitliche Hybrid-Cloud-Grundlage auf Basis von Kubernetes, die Entwicklern hilft, Anwendungen schnell zu programmieren und bereitzustellen, während das IT-Team von Flexibilität und Effizienz profitiert
  • „Red Hat Advanced Cluster Security for Kubernetes“, um die Sicherheit von Software-Lieferketten, Infrastruktur und Workloads zu erhöhen
  • „Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes“ für eine durchgängige Sichtbarkeit, Verwaltung und Kontrolle von Kubernetes-Clustern sowohl in hybriden als auch Multi-Cloud-Umgebungen
  • „Red Hat Quay“, um eine globale und skalierbare Container-Registry für eine einheitliche, infrastrukturübergreifende Build-Pipeline bereitzustellen, inklusive der Analyse von Sicherheitsschwachstellen, um potenzielle Probleme zu identifizieren und so die Risiken zu minimieren
  • „Red Hat Openshift Data Foundation Essentials“, um ein integriertes Cluster-Daten-Management für containerisierte Workloads über hybride und Multicloud-Umgebungen hinweg anzubieten.

Der Hintergrund

Kubernetes ist der De-facto-Standard für die Container-Orchestrierung und liefert eine leistungsstarke Engine für die Orchestrierung im großen Maßstab. Das System benötigt aber zusätzliche Komponenten, um die Anforderungen von Unternehmen in puncto Entwicklung und Betrieb moderner Anwendungen zu erfüllen. Red Hat Openshift Platform Plus vereint die dafür notwendigen Funktionen, so dass Applikationen über den gesamten Software-Lebenszyklus hinweg in Kubernetes-Clustern gesichert und verwaltet werden können, auch über verschiedene Cloud-Infrastrukturen hinweg.

Moderne, Cloud-native Anwendungen benötigen etwa Services für das Cluster-Daten-Management, die nicht nur eine einheitlichere Erfahrung für die Workloads in hybriden und Multicloud-Umgebungen bieten, sondern auch die Fähigkeit haben, dynamisch zu skalieren, wenn sich die Anforderungen ändern. Mit dem Tool Red Hat Openshift Data Foundation, das nun integriert ist, erhalten Unternehmen einen direkten Zugriff auf Datenservices, die in der Containerlandschaft eines Unternehmens genutzt werden, um so Speichersilos zu vermeiden. Die jüngste Version 4.9, enthält neue Funktionen, mit denen laut Anbieter Unternehmen schneller und effizienter Anwendungen entwickeln und bereitstellen können, im Speziellen:

  • „Multiloud Object Gateway Namespace Buckets“ lösen die Herausforderungen der Datenverfügbarkeit, indem sie eine flexiblere Möglichkeit bieten, Datenanforderungen über verschiedene Cloud-Standorte hinweg zu erfüllen. Die Daten können sich an einem einzigen Standort befinden und gleichzeitig an alternativen Locations, von denen aus ein Zugriff notwendig ist, verfügbar gemacht werden, ohne dass die Daten dafür kopiert werden müssen.
  • Mit der Persistent-Volume-Verschlüsselung können User die Encryption-Keys getrennt von ihrem Cluster verwalten und aufbewahren. Dies verbesserte die Granularität der Verschlüsselung und ermöglicht, dass die User ihren eigenen KMS (Key Management Service)-Schlüssel mitbringen.

Verfügbarkeit

Red Hat Openshift Platform Plus ist ab sofort verfügbar. Unternehmen, die eine aktive Subscription für Red Hat Openshift Platform Plus haben, erhalten Openshift Data Foundation Essentials ohne zusätzliche Kosten.

Ab sofort erhältlich ist auch Red Hat Openshift Platform Plus mit dem Red Hat Openshift Data Foundation Advanced Bundle, das die Funktionen von Openshift Data Foundation Essentials um erweiterte Sicherheitsfeatures, Unterstützung für Multi-Cluster-Workloads, Disaster Recovery sowie Support für Standalone- und Mixed-Use-Storage ergänzt.

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