Autonome Systeme

Integrierte Infrastruktur gepaart mit Automatisierungsfunktionen von Dell Technologies

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit Dell EMC „Powerone“ stellt Dell Technologies ein integriertes System vor, das dank einer Automatisierungs-Engine einen vergleichsweise autonomen Betrieb ermöglicht.
Mit Dell EMC „Powerone“ stellt Dell Technologies ein integriertes System vor, das dank einer Automatisierungs-Engine einen vergleichsweise autonomen Betrieb ermöglicht. (Bild: Dell Technologies)

Das Infrastrukturangebot „Dell EMC Powerone“ beisitzt ´Intelligenz`, mit deren Hilfe sich Tausende von Aufgaben automatisieren und mit wenigen Klicks einsatzbereite Ressourcen bereitstellen lassen. Das All-in-One-System integriert zudem „Poweredge“-Server, „Powerswitch“-Netzwerkprodukte, „Powermax“-Speicher und Optionen Datenschutz per „Powerprotect“.

Dell EMC Powerone soll die Bereitstellung, Verwaltung und Nutzung von IT für Unternehmen vereinfachen. Das System wurde entwickelt, um die Services, Sicherheit und Ausfallsicherheit bereitzustellen, die von unternehmenskritischen und neuen Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) benötigt werden, während es gleichzeitig eine einfache Integration in Cloud-Management-Toolsets wie „VMware vRealize“ ermöglicht.

Das Herzstück des autonomen Betriebs von ist eine integrierte Automatisierungs-Engine. Die integrierte Infrastruktur soll es IT-Mitarbeitern ermöglichen, sich auf die Bereitstellung von Workloads, Anwendungen oder die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu konzentrieren, statt auf Infrastrukturroutinen.

Dell EMC bemüht den Vergleich mit Spurassistent, Navigation und anderen Funktionen des autonomen Fahrens. Der Insasse gibt das gewünschte Ziel ein und los geht´s. Administratoren können dank der Automatisierungsfunktionen von Powerone das gewünschte Geschäftsergebnis angeben – das System berechnet dann den „besten Weg“ und erledigt den Rest.

Kubernetes-Microservices plus Ansible

Die Automatisierungs-Engine nutzt die Vorteile einer Kubernetes-Microservices-Architektur und verwendet „Ansible“-Workflows, um Unternehmen bei der Automatisierung der Konfiguration und Bereitstellung von Komponenten zu unterstützen und so ein selbst verwaltetes Datacenter-as-a-Service bereitzustellen.

Powerone bietet zudem eine einheitliche API auf Systemebene, die es Anwendern erlaubt, unternehmenszielspezifische Ressourcenpools zu erstellen. Diese API kann in bestehende Tools, wie Serviceportale, eingebunden werden, um programmierbare statt manuelle IT-Operationen zu ermöglichen.

Dies wird als Infrastructure-as-Code bezeichnet – der Log-in in die Management-Systeme einzelner Komponenten entfällt praktisch. Zum Beispiel lassen sich mit nur wenigen Klicks Workload-fähige VMware-Cluster erstellen. Dieser Aussage liegen internen Tests von Dell EMC aus dem September 2019 zugrunde und beziehen sich auf die manuellen Schritte, die durch Powerone bei der Automatisierung der VMware-Cluster-Erstellung auf einem 16-Node-4-Chassis-System ersetzt wurden.

Zu den Funktionen gehören:

  • Der „Launch-Assistent“ beschleunigt die Installation und Konfiguration mithilfe integrierter Workflows, die auf validierten Designs von VMware und Best Practices von Dell EMC basieren. Powerone hilft somit, Zeit zu sparen, indem es die Installation und Konfiguration von Hardware- und VMware-Clustern automatisiert.
  • Der „Lifecycle-Assistent“ trägt dazu bei, Infrastrukturrisiken zu reduzieren, indem er den täglichen Betrieb und das Lifecycle-Management durch automatisierte modulare System-Updates und -Validierungen vereinfacht und dabei kontinuierlich die korrekten Hardware- und Firmware-Einstellungen überprüft.
  • Der „Expansion-Assistent“ passt die Infrastruktur den Geschäftsanforderungen an, indem er Kapazitäten und Ressourcen durch automatisierte Bereitstellungs- und Skalierungsfunktionen hinzufügt, entfernt oder neu zuweist. Unternehmen können so den Betrieb leichter an ihre Geschäftsanforderungen anpassen.

Zu den weiteren Powerone-Komponenten gehören:

  • Powerone Controller“: Diese Appliance ist die Automatisierungs-Engine. Sie verwendet eine Kubernetes-Microservices-Architektur und Ansible-Workflows, um die Konfiguration, Bereitstellung und das Lifecycle-Management der Komponenten zu automatisieren.
  • Poweredge MX“: Das Midplane-freie Design dieses modularen Servers ermöglicht es, mehrere Generationen von Technologie-Releases wie Mikroprozessoren, Speichertypen und Konnektivitätstechniken auch in Zukunft zu unterstützen. Powerone automatisiert diese kinetische Infrastruktur und weist bei Bedarf Ressourcen zu, um ein wirklich dynamisches Rechenerlebnis zu liefern, das je nach Bedarf skalierbar ist.
  • Powerswitch: Dell EMC Switches versorgen einige der größten Web-Scale-Umgebungen der Welt und bieten Unternehmen eine große Auswahl an Betriebssystemen, die ihren Anforderungen am besten entsprechen. Powerone reduziere die Komplexität, so Dell EMC, indem das System die Switch-Hardware abstrahiert und automatisiert, so dass das virtuelle Netzwerk automatisch für VMware-Workloads bereitgestellt wird.
  • Powermax: Das schnelle Storage-Array bietet Leistung bei reduzierter Komplexität durch eine Kombination aus leistungsstarker Architektur, einfacher Verwaltung und Innovation. Zur Vereinfachung und Beschleunigung des Betriebs automatisiert Powerone die Speicherbereitstellung sowie Zoneneinteilung und erweitert dynamisch neue Cluster-Gruppen, wenn neue Ressourcen erkannt werden.
  • Powerprotect: Um den Wert der Daten zu schützen, profitiert Powerone vom kompletten Datensicherungsportfolio der Serie, so dass es den Unternehmen erleichtert wird, sich den ständig ändernden Wachstums- und Governance-Anforderungen anzupassen.

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, Produktionsvorteile noch schneller zu realisieren, bietet Dell Technologies Services „Pro Consult“-Beratungs- und -Migrationsdienstleistungen, „Pro Deploy“-Onsite-Experten für eine rasche Einführung und „Pro Support Plus“ für den laufenden Support über einen einzigen Ansprechpartner an.

Die neue Infrastruktur ist ab dem 22. November 2019 weltweit erhältlich über „Dell Technologies On Demand“. Der Hersteller verweist auf ein breites Angebot an flexiblen Zahlungsoptionen und unterstützt durch das einfache Zukaufen von Systemkapazitäten eine Balance zwischen Investitionen und Betriebskosten. So haben die Kunden zwischen mehreren flexiblen Pay-per-Use-Optionen die Wahl und können globalen Support-, Bereitstellungs- und Managed-Services aussuchen.

Denn moderne Workloads benötigen die Fähigkeit, ganz nach Bedarf zu skalieren, um sich ändernden Geschäftsanforderungen gerecht zu werden (siehe auch: „The Journey to Autonomous Data Centers Begins Today“). Mit Dell Technologies On Demand bezahlen Unternehmen für das, was sie auch nutzen – wie bei einem Service. Das erleichtert ihnen die Planung, Budgetierung, Bereitstellung und Verwaltung über den gesamten IT-Lebenszyklus und gibt den Unternehmen die Freiheit, die Ausgaben für die IT-Infrastruktur von einmaligen Investitionskosten auf Betriebskosten umzustellen.

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