Kosteneinsparung und Sicherheit sprechen für und gegen die Client-Virtualisierung

IDC-Studie – Jetzt wird auch der Desktop virtualisiert

08.02.2011 | Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Client-Virtualisierung: die Revolution oder ein alter Hut. IDC sucht Antworten. Grafik: IDC
Client-Virtualisierung: die Revolution oder ein alter Hut. IDC sucht Antworten. Grafik: IDC

Nach der Virtualisierung von Servern und Speichern kommen in einem nächsten Schritt die Desktops dran, so die Marktforscher von IDC. Die Ergebnisse der jüngsten Studie „Virtualized Client Computing in Deutschland 2011“ bestätigen den Trend zum Virtual Client Computing (VCC). Allerdings….

Allerdings liegen dabei Licht und Schatten eng beieinander. Fast jedes Argument, etwa Kosten senken, lässt sich für oder gegen die neue Technik vorbringen. Andererseits müssen sich die IT-Verantwortlichen etwas einfallen lassen, denn die Rahmenbedingungen der IT ändern sich ständig. Wie reagieren deutsche Unternehmen auf den Wandel? (siehe: Abbildung 1)

Globalisierung, Demokratisierung und das Zusammenfallen von beruflich und privat genutzten Endgeräten fordern die Unternehmens-IT permanent heraus. Sie muss die Leistungsfähigkeit der Systeme nicht nur garantieren, sondern möglichst noch verbessern und dabei in keinem Fall die Sicherheit aufs Spiel setzen. Die IT-Sicherheit ist den Befragten deshalb auch am wichtigsten, noch vor einer Leistungssteigerung der Systeme.

Client-Virtualisierung: Eine Definitionsfrage

Wer geglaubt hat, dass die Aufgaben für die IT-Abteilung nun definiert seien, sieht sich getäuscht, denn worin besteht die Client-Virtualisierung und welche Techniken kommen zum Einsatz? IDC bezeichnet ganz generell mit Client-Virtualisierung „alle Technologien, die zur Virtualisierung auf Seiten der Endanwender zum Einsatz kommen“.

Darunter fallen die vier Kategorien Applikationsvirtualisierung, Virtual User Session, die User-Virtualisierung sowie die Desktop-Virtualisierung, die sich wiederum aufteilen lässt in „Virtual Desktop Infrastructure“ (VDI) und „Distributed Virtual Desktop“ (DVD) (siehe: Abbildung 2.

IDC hat herausgefunden, dass deutsche Unternehmen generell in puncto Virtualisierung schon eine beträchtliche Wegstrecke zurück gelegt haben: Von den befragten 235 Firmen haben 70 Prozent Erfahrungen mit Server-Virtualisierung, 44 Prozent mit Netzwerk- und 40 Prozent mit Speicher-Virtualisierung.

weiter mit: Der virtuelle Client ist bei den meisten noch eine Option

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