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Flexpod bei Haribo Goldbären fordern skalierbare und hochverfügbare IT

| Autor / Redakteur: Sabine Roth / Ulrike Ostler

Es ist einer der bekanntesten Slogans überhaupt: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“. Den darf kein Schatten trüben. Kein Wunder also, wenn der Süßwarenhersteller hohe Anforderungen an seine Lieferanten stellt – auch an die, die die IT-Infrastruktur liefern. Haribo nutzt „Flexpod“.

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Mit Flexpod haben die Goldbären eine neue digitale Heimat gefunden.
Mit Flexpod haben die Goldbären eine neue digitale Heimat gefunden.
(Bild: Haribo GmbH & Co.KG)

Die IT-Infrastruktur muss laufen und zwar sicher und flexibel skalierbar. Das gilt insbesondere für das Windows-Server-Umfeld. Denn fällt die Windows-Umgebung aus, steht Haribo still.

Wolfgang Breuer ist Teamleiter IT-Infrastruktur bei Haribo. Er erläutert: „Wir betreiben unsere IT-Landschaft in zwei Rechenzentren am Standort Bonn, wobei das zweite Rechenzentrum bislang nur als K-Fall-Standort diente. Das hatte zur Folge, dass bei einem Ausfall des primären Rechenzentrums alle Dienste manuell in Betrieb genommen werden mussten“.

Außerdem hatten die bestehenden Systeme im vergangenen Jahr ihre Kapazitätsgrenzen erreicht und die Wartungsverträge liefen aus, berichtet der Projektleiter. Darüber hinaus stellten die erforderlichen Wartungsarbeiten an den Systemen Haribo vor immer größere Herausforderungen. Denn auch in der Produktion ist immer mehr IT im Einsatz. Schließlich wurden die Zeitfenster für die Datensicherung sowie die Wartungsarbeiten immer kleiner, da der Süßwarenhersteller im Zwei- beziehungsweise Drei-Schicht-Betrieb arbeitet.

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Über Haribo

Die Haribo GmbH & Co. KG produziert mit weltweit rund 6.000 Mitarbeitern in fünf Betrieben in Deutschland und neun weiteren Ländern Europas ihre Süßwaren. Diese werden in mehr als 100 Ländern vertrieben.

Das dürfte in Deutschland wohl eines der bekanntesten Firmen-Logos sein.
Das dürfte in Deutschland wohl eines der bekanntesten Firmen-Logos sein.
( Bild: Haribo GmbH & Co. KG )

Bekanntestes Produkt sind die „Goldbären“. Neben Haribo gehören die Marken „Maoam“ und „Haribo Chamallows“ zum Unternehmen.

Daher beauftragte Haribo die Firma Orbit IT-Solutions damit, ein neues Konzept für die IT-Infrastruktur zu entwickeln. „Oberste Priorität hatte für uns, dass die künftige Lösung eine höhere Verfügbarkeit bietet und ein unterbrechungsfreies Arbeiten gewährleistet, so dass wir Datensicherungen und Wartungsarbeiten im laufenden Betrieb durchführen können“, erläutert Breuer. Eine weitere Anforderung war eine einfache und wirtschaftlich optimierte Erweiterbarkeit der neuen IT-Implementierung, um dem steigenden Bedarf der Fachabteilungen gerecht werden zu können.

In Orbit-IT-Consultants fand der Gummibärchen-Konzern einen Partner für die Bereiche Computing, Netzwerke und Storage Systeme.
In Orbit-IT-Consultants fand der Gummibärchen-Konzern einen Partner für die Bereiche Computing, Netzwerke und Storage Systeme.
(Bild: Haribo GmbH & Co.KG)

Zentralisiertes, vereinfachtes Management

Auch am Verfügbarkeitskonzept sollte sich etwas ändern. Haribo legt großen Wert darauf, dass sich die neuen Systeme redundant in beiden Rechenzentren betreiben lassen und einen optimierten Ablauf im Störungsfall gewährleisten.

In den Orbit-IT-Consultants fand der Gummibärchen-Konzern seinen Spezialisten für die Bereiche Computing, Netzwerke und Storage Systeme. Gemeinsam entwickelten die Firmen ein Konzept -- mit „Flexpod“ als zentraler Komponente.

Damit ist neben einem einheitlichen, vereinfachten Management eine Orchestrierung der IT-Infrastruktur möglich. Zu den Komponenten zählen „Unified Storage“-Systeme von Netapp sowie “Unified Computing“-Systeme und “Nexus“-Switches von Cisco.

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