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Hypervisor oder Virtual Machine Monitor (VMM)
Ein Hypervisor, auch Virtual Machine Monitor genannt, ist ein Programm, das es ermöglicht, auf einer CPU mehrere Instanzen eines oder verschiedener Betriebssysteme laufen zu lassen. Der Hypervisor ist prozessorspezifisch. Er kontrolliert die CPU sowie alle Hardware-Ressourcen und stellt jeder Betriebssysteminstanz die benötigten Ressourcen zur Verfügung. Je nach Technik emuliert er die Hardware für jede Instanz oder übersetzt die Anforderungen an die CPU.
Hochverfügbarkeit
Tools wie VMware HA können virtuelle Maschinen bei einem Serverausfall automatisch auf einem anderen System neu starten. Sie monitoren auch die Kapazität eines Servers und suchen den besten für eine VM aus.
Klonen
Die Technologie der Virtualisierung erlaubt es, sehr schnell laufende Systeme zu erzeugen. Die herkömmliche Installation von Betriebssystemen und Anwendungen kann viel Zeit kosten. Mit dem sogenannten Klonen lassen sich viele Kopien einer virtuellen Maschine in einem einzigen Installations- und Konfigurationsprozess erzeugen. Das Klonen vereinfacht und beschleunigt die Verteilung von standardisierten Rechnerumgebungen an Mitarbeiter oder die Erstellung einer Basiskonfiguration für das Testing.
Para-Virtualisierung
Von der Open-Source-Gemeinde initiierte Technologie, von Microsoft auch als „Enlightenment“ bezeichnet. Dabei wird ein Gastbetriebssystem so modifiziert, dass es innerhalb einer virtuellen Maschine direkt die entsprechenden Instruktionen des Hypervisors aufruft, sodass kein Performanceverlust durch die Emulation der gesamten Hardware entsteht. Der Ansatz wurde an der University of Cambridge unter dem Namen Xen entwickelt. Viele Linux-Distributionen sind an Xen angepasst, und Xensource arbeitet mit Microsoft an der Para-Virtualisierung des Windows Servers.
ROI und Amortisationsdauer
Die wesentlichen Ergebniskennzahlen Return On Investment (ROI) und Amortisationsdauer geben Auskunft darüber, welcher konkrete monetäre Nutzen aus der Investition zu erzielen ist (ROI) und wann die Investition durch ihre positiven Rückflüsse amortisiert wird (Amortisationsdauer). Weiterhin kann anhand der Amortisationsdauer das wirtschaftliche Risiko eines Vorhabens bestimmt werden.
Snapshot
Snapshots konservieren den Status einer virtuellen Maschine, sodass sie jederzeit in einen früheren, stabilen Systemstatus zurückgesetzt werden kann.
TCO
Total Cost of Ownership (TCO) ist ein Analyseverfahren, das von der Gartner Group Ende der 80er Jahre entwickelt wurde. Unternehmen nutzen das Verfahren, wenn es darum geht, den Einsatz von Technologien zu evaluieren oder die Kosten alternativer Technologien zu vergleichen und Entscheidungen über Investitionen vorzubereiten. Das TCO-Verfahren betrachtet dabei alle Kosten, die über einen definierten Zeithorizont von beispielsweise drei Jahren entstehen. Dabei werden die Investitionskosten, die Betriebskosten sowie alle sonstigen Kosten, die mit dem Objekt verbunden sind, in die Analyse einbezogen. Somit können bekannte Kostentreiber oder auch versteckte Kosten möglicherweise bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung identifiziert werden.
Virtual Appliances
Virtual Appliances sind vorkonfigurierte virtuelle Maschinen, die fix und fertig installierte Systeme beherbergen. Damit kann ein Nutzer beispielsweise eine virtuelle Firewall oder einen funktionsfähigen Webserver einfach aus dem Internet herunterladen und sofort ohne Installations- und Konfigurationsaufwand verwenden. Genauso lassen sich fertig eingerichtete Demo-Umgebungen von Software-Produkten auf DVD verteilen. Diese Instant-Demos kann der interessierte Anwender sofort in einer abgeschotteten Umgebung ausprobieren, ohne Hardware zu benötigen oder aufwendige Installationen durchführen zu müssen.
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