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Aquado 1U-E21-OBR und 1U-E21-RC Flacher Rack-Server mit Coffee-Lake-Xeon

| Autor: Klaus Länger

Mit einer Höheneinheit im Rack kommen die Aquado-Server „E21-OBR“ und „E21-RC“ aus. Die beiden Maschinen mit „Intel Xeon-E-2100“ oder „2200“-er-Prozessoren unterscheiden sich durch den RAID-Controller: beim OBR im Chipsatz integriert, beim RC als zusätzliche PCIe-Karte.

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Der „1U-E21“ von Aquado mit einem „Xeon-E“-Prozessor aus der „Coffee-Lake“-Familie basiert auf dem „Supermicro 5019C-M“.
Der „1U-E21“ von Aquado mit einem „Xeon-E“-Prozessor aus der „Coffee-Lake“-Familie basiert auf dem „Supermicro 5019C-M“.
(Bild: Aquado)

Kompakte 1U-Rackserver gerade für kleinere Unternehmen bietet Aquado mit den beiden Modellen E21-OBR und E21-RC an. Beide basieren auf einem „Supermicro Barebone“ und können mit Intel-Xeon-Prozessoren aus der „Coffee-Lake“-Familie geordert werden.

Zur Wahl stehen dabei CPU-Modelle beginnend mit dem „Xeon E-2124“ mit vier Cores und ohne Hyperthreading bis zum „E2288G“ mit acht Cores und 16 Threads. Beim Speicher stehen acht, 16 oder 32 GB ECC-DDR4-SDRAM zur Wahl. Als Mainboard dient das „Supermicro X11SCM-F“ mit „Intel-C246“-Chipsatz.

Der Server verfügt über zwei GbE-Ports und einen zusätzlichen IPMI-LAN-Anschluss für das Remote-Management.
Der Server verfügt über zwei GbE-Ports und einen zusätzlichen IPMI-LAN-Anschluss für das Remote-Management.
(Bild: Aquado)

Das „MicroATX“-Board verfügt über einen PCIe-x16-Steckplatz, zwei Gigabit-Ethernet- (GbE) Ports sowie einen zusätzlichen LAN-Port für Remote-Management. Das Chassis bietet vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-Einschübe, die mit optionalen Trays auch für 2,5-Zoll-SSDs oder HDDs verwendet werden können.

Teleskopschienen für den Einbau im Serverschrank gehören zum Lieferumfang. Auf den serienmäßigen Front-USB- und COM-Anschluss kann bei der Konfiguration auch verzichtet werden.

RC-Version für VMWare

Das Modell E21-OBR ist für die Nutzung des im Intel-Chipsatz integrierten SATA-RAID-Controllers vorgesehen. Der PCIe-Steckplatz kann hier optional durch eine zusätzliche GbE- oder 10-GbE-Ethernet-Karte belegt werden, falls die Leistung der beiden Intel-I210-AT-Controller auf dem Mainboard nicht ausreicht.

Der PCI-Express-3.0-x16-Steckplatz auf dem „C246“-Mainboard kann mit einem RAID-Controller oder einer zusätzlichen Netzwerkkarte belegt werden.
Der PCI-Express-3.0-x16-Steckplatz auf dem „C246“-Mainboard kann mit einem RAID-Controller oder einer zusätzlichen Netzwerkkarte belegt werden.
(Bild: Aquado)

Diese Variante des Servers ist primär als Plattform für Windows Server oder Linux bestimmt. Für VMware ESXi – das Intel-Software-RAID wird hier nicht unterstützt – oder bei höheren Anforderungen an die Storage-Performance bietet Aquado das Modell E21-RC mit zusätzlichem PCIe-RAID-Controller für SATA- oder SAS-Speichermedien an.

In der Basisausstattung ist der Server mit einem „Broadcom Megaraid 9361-4i“ bestückt. Gegen Aufpreis sind auch andere Broadcom-LSI- oder Microsemi-Adaptec-Controller konfigurierbar, auf Wunsch auch mit Cache-Protection.

Eine zusätzliche Netzwerkkarte findet hier keinen Platz. Der Aquado 1U-E21-OBR kostet ohne Betriebssystem 1.234 Euro (UVP), der 1U-E21-RC 1.640 Euro (UVP).

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 Klaus Länger

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