Erste Einladung zum DataCenter Day 2019 Die Schweden kommen .... und 400 G auch

Autor: Ulrike Ostler

Ühberrraaschung! Nein. Eigentlich ist der „DataCenter Day“ längst ein gesetztes Event für die Leser von DataCenter-Insider. Ach, Sie wollen trotzdem überzeugt werden? Nichts leichter als das; denn auch heuer ist die Agenda wieder voll mit Highlights: Da wäre zu Beginn einmal der Schweden-Hotspot mitsamt schwedischem Botschafter und die Datacenter-Verkabelung.

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Der „DataCenter Day 2019“ findet am 22. Oktober 2019 im Vogel Convention Center (VCC), Würzburg, statt.
Der „DataCenter Day 2019“ findet am 22. Oktober 2019 im Vogel Convention Center (VCC), Würzburg, statt.
(Bild: ©vladimircaribb - stock.adobe.com)

Nicht alles und generell machen die Schweden bei der Ansiedlung von Rechenzentren besser, aber definitiv sind Energieversorger und die Stadt Stockholm weiter, was die Nutzung von Abwärme angeht. Denn neue Rechenzentren entstehen etwa in Stockholm in „Data Parks“, wo sie ihre Abwärme an das Fernwärmenetz abgeben können.

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Als Besucher des DataCenter Day können Sie nicht nur mit Botschafter Per Thöresson diskutieren, sie hören auch von Erik Rylander, Head of Open District Heating and Stockholm Data Parks, wie die Symbiose von Rechenzentren und Fernwärme funktioniert und wer sonst noch wie davon profitiert. Sie können in Erfahrung bringen, welche Energie zu welchem Preis die Datacenter funktionieren lässt, und können als potenzieller Kunde gemeinsam mit den Anwesenden überlegen, ob Ihre Daten auswandern sollten, oder ob Sie sich als Energieversorger, Stadt oder Datacenter-Betreiber von dem Modell etwas abschauen können.

Verkabelung des Rechenzentrums

Neben Energieversorgung und Management bilden in diesem Jahr auch Verkabelungen im Rechenzentren einen Schwerpunkt. Das Unternehmen Huber + Suhner beispielsweise erläutert unter dem Titel „Need for Speed“ wie die Verkabelung für 400 Gigabit pro Sekunde (Gb/s) aussehen kann und erläutert, was für Singlemode oder Multimode spricht. Rosenberger OSI stellt den „Lotuseffekt“ (siehe: „DataCenter Day 2019: Preconnect Lotus hat das Abperlen in der Natur zum Vorbild, Per Lotuseffekt sind schmutzige Steckverbinder im Rechenzentrum passé“).

Auch bei LWL Sachsenkabel geht es um die Geschwindigkeit im Netz: 40, 100 oder doch gleich 400 Gb/s? Wie ist eine einfache Migration möglich? Corning dagegen will erläutern, wie sich Infrastrukturen von Anfang an sichern lassen. Das ist vor allem in einer komplizierter werdenden Verteilung auf lokale, ausgelagerte und Cloud-basierte Rechenzentrumsinfrastrukturen von Bedeutung. Konkret geht es um Port-Tapping und -Monitoring.

Zugangsnetze zeichnen sich durch eine schnell wachsende Anzahl an Verbindungen aus, die über Flächen mit einer Spannweite von bis zu 20 Kilometer verteilt sind.

Stau auf der letzten Meile

Die Herausforderungen für Glasfasernetze in und um Rechenzentren

Und die Referenten der Firma Siemon haben sich vorgenommen, Kupfer- und Glasfaserkabel, Racks und Schrankreihen, Hard- und Software-Interfaces auf Tauglichkeit für die Digitale Transformation und der Planung sowie dem Betrieb von Rechenzentren abzuklopfen.

Planung mit vorab konfigurierten Pods.

Interview mit Siemon-Manager Dimitri Kyritsis

Der Vorteil von vorab konfigurierten Pods im Datacenter

Schließlich können Sie im Workshop von Gerd König, der Panduit vertritt, erfahren, wie sich die Verkabelung durch so genannte Small Diameter Kabel verbessern lässt, welchen Einfluss die Netztopologie auf Schrankdesign und Kabel-Management hat, etwa thermische Veränderungen: „Es gibt gute Gründe, Rechenzentrumsumgebungen nicht künstlich zu verdichten, ... “

Die nächste Steigerung für Multimode-Glasfaserkabel im Rechenzentrum wird schon von der Ethernet Alliance und einer Ad-hoc-Gruppe des IEEE diskutiert; sie planen einen Weg zu 800 GE- und 1,6 TE-Netzwerken.

Die Zukunft von Glasfaser im Rechenzentrum

Der Standard für 800 GE steht vor der Tür - 1,6 TE kündigt sich an

Bisher fiel den meisten Datacenter-Betreibern die Wahl zwischen Singlemode- und Multimode-Fasern (MMF) leicht - der Preis war ausschlaggebend. Doch Software Defined Networks und neue Standards ändern die Regeln.

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Chefredakteurin DataCenter-Insider, DataCenter-Insider