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Die APM-Anbieter mit starker Marktposition:
Nastel Technologies analysiert hochvolumige Transaktionen.
Der „Autopilot“ der Company stützt sich laut Forrester auf die Analyse hoher Volumina von Zeitreihendaten, und verwendet parallele Microservices, um diese Analyse in Echtzeit zu fahren. Das Produkt eigne sich ausgezeichnet dafür, langlaufende asynchrone Transaktionen zu überwachen und könne Tochterprozesse mit dem sie auslösenden Thread verknüpfen.

Die Software „Complex Event Processing“ verknüpfe Event-Daten mit den dazugehörigen Transaktionen zu einer so genannten Situationsanalyse, in der die Symptome und mögliche Ursachen aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen würden. Ausgefeilte statistische Auswertungen würden Abweichungen jenseits der klassischen Alarme erkennen. Dis Vision von Nastel Technologies gehe in Richtung Business Performance, Compliance sowie das Vermeiden von Risiken und Betriebsunterbrechungen.
Riverbed analysiert auch jenseits von Wide Area Networks.
Der Anbieter war ursprünglich bekannt für die Optimierung von Wide Area Networks. Seit der Übernahme von Opnet 2012 entwickle das Unternehmen mit „Steel Central“ eine Plattform, welche die Performance von IT-Systemen mit der Business-Performance in Beziehung setzt. Untersucht würden dabei Applikationen, Netzwerke und hybride Infrastrukturen.
Die Applikation „App Internals“ kalkuliere Business-Indizes, indem sie Eingaben von Anwendern und deren Ergebnisse in IT-Systemen verfolge, um Hinweise für das Optimieren der Systeme zu geben. Die Performance mobiler Anwendungen messe das „Mobile Application Instrumentation Telemetry Interface“. Die Analyse mobiler Browser über Javascript soll zusammen mit einer Auswertung der Paketdaten dabei helfen, die Ursache für Systemabstürze zu finden. Der Kauf von Aternity fand nach Ende der Recherchen für diese Forrester Wave statt. Analyst Hanson verspricht sich von der zugekauften Technologie eine verbesserte Sichtbarkeit der Benutzererfahrung auf mobilen Devices.
BMC Software liefert eine übergreifende Betrachtung der IT-Infrastruktur.
Die Performance-Management-Lösung von BMC Software basiert laut Forrester auf der „Truesight“-Produktfamilie und bietet intelligente Automatisierung, die von einem dynamischen Entdecken abweichenden Verhaltens über ein automatisiertes Monitoring bis hin zur Metrik-basierenden Bestandsaufnahme reicht.
Um Fehlalarme zu vermeiden, würden bei Regelverletzungen die Dauer, der Schweregrad und die Auswirkungen analysiert. Sämtliche Elemente der Software ließen sich konfigurieren, angefangen beim Sammeln und Exportieren technischer und finanzieller Daten über die Detailtiefe der Reports bis hin zur Wissensdatenbank. Die Verbindung der Analyse von Netzwerkdaten mit dem Monitoring auf Basis von Agenten decke eine große Vielfalt von Metriken ab. Die technischen Stärken von BMC würden ergänzt durch eine sehr kundenzentrierte Vision und Strategie.
Die „Appneta APN“ Suite überwacht Netzwerke und Microservices.
Die Performance-Management-Lösung von Appneta erkennt laut Forrester Störgrößen und diagnostiziert Fehlerquellen auf Basis von 80 vordefinierten Szenarien. Enthalten darin seien vordefinierte Gegenmaßnahmen, welche die Lösung zuerst ergreife und dann untersuche, ob sie das gewünschte Ergebnis gebracht haben.
Die Appneta-Stärke beim Netzwerk-Management helfe dabei, nicht fälschlicherweise Engpässe im Netzwerk für die Fehlerursache zu halten, wenn die anderen Lösungsvorschläge kein Ergebnis erbracht hätten. Appneta biete zwei vordefinierte Lösungen für traditionelle IT-Teams und für Unternehmen, die auf DevOps setzen.
Microsoft steuert das Kundenerlebnis. Microsofts Lösung für Performance Management nennt sich Visual Studio Application. Laut Forrester erkennt und überwacht sie Transaktionen und lässt sich mit externen Telemetriedaten erweitern. Integriert darin seien die 2014 zugekaufte Produkt „Hockey Apps“, welche die das Funktionieren mobiler Applikationen anhand synthetischer Transaktionen und der Eingabe von Anwendern überwacht, sowie die Anwendung Insights SDK, welche weitere Überwachungsmöglichkeiten für mobile Applikationen biete.

Eng angebunden sei die Plattform Microsoft Azure mit ihren starken Möglichkeiten für den Datenexport und der Integration weiterer Management-Werkzeuge. Bei der Überwachung von Azure und anderen hauseigenen Anwendungen sei Microsofts Lösung für das Performance Management besonders stark.
Die APM-Verfolger:
Manage Engine liefert eine gute Basis-Lösung. Manage Engine errechnet laut Forrester einen Application Performance Index und leitet daraus die Kundenzufriedenheit ab. Abseits großer Visionen ziele das Angebot auf umfassende Überwachung ohne die Notwendigkeit, mehrere Analyselösungen zu implementieren. Das Monitoring umfasse physische und virtuelle Systeme und Cloud-Lösungen für Storage, Server, Netzwerke, Applikationen, Desktops, Kundentransaktionen und Business-Dienste. Manage Engine konzentriere sich auf die einfache Bedienung seiner eigenentwickelten Komponenten und einen guten Kundendienst.
Netscout überwacht den Netzwerk-Traffic.
Die Software „Adaptive Service Intelligence“ von Netscout überwacht laut Forrester die Datenströme auf den Netzwerk-Layern 2 bis 7 in Echtzeit. Somit sei das Monitoring unabhängig von der in Applikationen verwendeten Programmiersprache.
Auf Basis der Paketanalyse, der Bandbreite und einer Transaktionsanalyse kalkuliert Netscout einen Zufriedenheitsindex der Kunden. 15 vordefinierte Protokolle unterschiedliche stationäre und mobile Applikationen sowie ein Logging, das Applikationen, Middleware und Backend-Systeme umfasse, sorgten für sehr schnelle Auswertungen.
Den Crash einer mobilen Anwendung würden die Analysen über die dadurch verursachten Störungen im Datenverkehr erkennen. Die von Netscout im August dieses Jahres vorgestellte Appliance Infinistream wurde in dieser Forrester Wave nicht evaluiert.
* Jürgen Frisch ist freier Fachjournalist und lebt in Stuttgart.
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