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Schnelle Data Warehouses und SSD als Plattenspeicher im SQL Server Das Wichtigste zu SQL Server 2014 – Ausblick und Ausprobieren

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Mit „SQL Server 2014“ soll die Datenbank-Software deutlich schneller werden, mehr Datenmengen in kürzerer Zeit verarbeiten und vor allem im Bereich der Data Warehouses die Abfragen wesentlich verbessern. Das Beste: Ungeduldige können bereits ausprobieren, welchen Mehrwert das Datenbank-server-Uprgrade bringt. Wie? Das zeigt der Artikel.

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SQL Server 2014 von Microsoft im Anmarsch; ganz Eilige dürfen die Testversion CTP1 schon auspacken.
SQL Server 2014 von Microsoft im Anmarsch; ganz Eilige dürfen die Testversion CTP1 schon auspacken.
(Bild: Julien Tromeur / Fotolia.com)

Wer sich einen Überblick zu SQL Server 2014 verschaffen will, kann sich die Testversion direkt bei Microsoft herunterladen oder als in „Windows Azure“ als virtuellen Server nutzen. In diesem Beitrag geht es darum, wie Administratoren ohne Software-Installationen in wenigen Minuten eine Testinstallation von „SQL Server 2014 CTP1“ inklusive „Windows Server 2012 R2“ aufbauen können.

Die Microsoft Datenbank SQL Server 2014 können Administratoren schnell und einfach in Windows Azure testen.
Die Microsoft Datenbank SQL Server 2014 können Administratoren schnell und einfach in Windows Azure testen.
(Bild: Thomas Joos)
Auch ein Download von SQL Server 2014 und ein lokaler Test sind möglich. Das dauert allerdings länger, ist komplizierter und erfordert die Installation eines Servers. SQL Server 2014 wird bei Veröffentlichung bereits Windows Server 2012 R2 unterstützen, läuft aber auch auf Servern mit Windows Server 2008 R2/2012.

Das Datenblatt von SQL Server 2014 steht ebenfalls bereits zur Verfügung. Das gilt auch für den Product Guide. Auf dem Blog der SQL-Entwickler finden sich weitere Informationen.

SSD und mehr als Plattenspeicher

SQL Server 2014 arbeitet optimal mit SSD-Festplatten zusammen und kann eine Speichererweiterung auf SSD-Festplatten im laufenden Betrieb durchführen. Dazu hat Microsoft eine spezielle Erweiterung in SQL Server 2014 integriert, die Datenbank-Pages direkt auf SSD speichern kann. Daten lassen sich in der neuen Version außerdem auch spaltenorientiert indexieren und komprimieren.

Die neue Version erlaubt das Betreiben kompletter Datenbanken direkt im Arbeitsspeicher. Diese In-Memory-Technologie mit der Bezeichnung „Hekaton“ beschleunigt enorm die Abfragen für integrierte Datenbanken. Durch das Verwenden der Technik lassen sich Datenbanken um den Faktor 10 bis 50 beschleunigen.

Auch wenn aktuell erst die CTP1, also die erste Preview von SQL Server 2014 zur Verfügung steht, gibt es bereits erste Eckdaten. So soll die neue Version bis zu 640 logische Prozessoren unterstützen und bis zu 4 Terabyte Hauptspeicher. Virtualisieren Unternehmen SQL Server 2014 lassen sich bis zu 64 virtuelle Prozessoren und bis zu 1 Terabyte Speicher pro virtuellem Server nutzen.

Hochverfügbarkeit und Cloud

Im Bereich der Hochverfügbarkeit bietet SQL Server 2014 die Möglichkeit bis zu acht Replikate über Always-On-Verfügbarkeitsgruppen zu erstellen. Außerdem bindet sich SQL Server 2014 enger an Windows Azure an.

Es lassen sich Datenbanken in der Cloud sichern und aus der Cloud wiederherstellen. Auch die Zusammenarbeit mit Datenbanken in der Cloud und virtueller Server auf Basis von Windows Azure hat Microsoft verbessert.

In Hybrid-Cloud-Umgebungen kann SQL Server 2014 parallel lokale Datenbanken und Datenbanken in Windows Azure den Anwendern zur Verfügung stellen. Außerdem werden neue Assistenten integriert mit denen die Migration, Synchronisation und der Datenaustausch zwischen Cloud und lokalen Servern gesteuert wird.

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