Halbleiterdesign Siemens übernimmt KI-Spezialisten für Chipdesign

Quelle: Pressemitteilung Siemens 1 min Lesedauer

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Siemens erweitert sein EDA-Portfolio um KI-gestützte Werkzeuge für die frühe Chipplanung. Mit der Übernahme von Precision Innovations sollen Halbleiterteams SoC-Architekturen schneller bewerten, Designkonflikte früher erkennen und Entwicklungszyklen verkürzen.

Die Integration der KI-gestützten Designexploration von Precision Innovations soll die Silizium-Chip-Entwicklung beschleunigen, so Siemens.(Bild:  Siemens)
Die Integration der KI-gestützten Designexploration von Precision Innovations soll die Silizium-Chip-Entwicklung beschleunigen, so Siemens.
(Bild: Siemens)

Siemens hat eine Vereinbarung zum Erwerb von Precision Innovations unterzeichnet, einem Anbieter von Software für die elektronische Designautomatisierung (EDA) mit Sitz in San Diego in Kalifornien. Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Der Abschluss werde für das dritte Quartal des Kalenderjahres 2026 erwartet.

Precision Innovations wurde 2019 gegründet und entwickelt seine Software auf Basis des Open-Source-FrameworksOpenRoad“. Es soll Halbleiterteams dabei unterstützen, die Machbarkeit von komplexer werdenden System-on-a-Chip-Designs (SoC) früh zu prüfen, Design-Iterationen zu reduzieren und die Markteinführungszeit zu verkürzen.

Einordnung ins Portfolio von Siemens

Precision Innovations soll Teil der „Digital Design Creation Platform“ (DDCP) von Siemens werden und ergänzt so laut Unternehmen die bestehenden Funktionen für digitales Design und Implementierung. Damit entstehe ein durchgängiger Workflow, der Architektur, Implementierung und Silizium-Lifecycle-Management von SoCs abdecke.

Ankur Gupta, Executive Vice President, IC Portfolio bei Siemens EDA, erklärt, dass die Übernahme die Fähigkeit von Siemens erweitere, Kunden bei der Erprobung von Architekturen zu unterstützen. Die Integration der KI-gestützten Designexploration von Precision Innovations verkürzt den Weg bis zum fertigen Silizium-Chip und verbessere Energie-Effizienz, Leistung und Flächenbedarf.

Tom Spyrou, CEO von Precision Innovations, sagt, das Unternehmen könne seine Technologie als Teil von Siemens ausbauen und einem größeren Kreis von Halbleiterteams zugänglich machen. Ziel sei es, Designern zu ermöglichen, mithilfe von KI bereits früh im Prozess Tausende von Designoptionen zu bewerten.

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