So klappt die Arbeit mit USB-Geräten auch bei Virtualisierung

USB-Festplatten an Hyper-V anbinden

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Andreas Donner

Mit ein paar Tricks lassen sich externe Speichermedien auch unter Hyper-V betreiben
Mit ein paar Tricks lassen sich externe Speichermedien auch unter Hyper-V betreiben (Bild: Kirill_M - Fotolia.com)

Leider unterstützt Hyper-V auch in der neuen Version 3.0 von Windows Server 2012 und Windows 8 keinerlei Anbindung von USB-Geräten. Wir zeigen Ihnen in diesem Bilderworkshop aber, wie Sie zumindest externe, am Hyper-V-Host angeschlossene Festplatten, in virtuellen Servern zur Verfügung stellen. Das hilft vor allem bei der Verteilung von Software.

Administratoren die USB-Festplatten direkt an virtuelle Server in Hyper-V anschließen wollen, schauen zunächst in die Röhre. Hyper-V unterstützt keine USB-Geräte.

Vor allem bei der Installation von Software oder der Verteilung von Daten ist der Transport mit USB-Festplatten meist jedoch besser als über das Netzwerk. Das Kopieren geht schneller und das Netz wird nicht ausgebremst.

USB-Festplatten lassen sich jedoch nicht ohne weiteres an Hyper-V anbinden. IP-Insider zeigt, welche Tricks es gibt, USB-Platten dennoch an Hyper-V zu koppeln. Diese funktionieren in Windows Server 2008 R2 und in Windows Server 2012 gleichermaßen.

Über den nachfolgend besprochenen Weg können USB-Geräte aber auch in anderen Gastsystemen wie Linux angebunden werden. Der Weg in diesem Beitrag zeigt jedoch exemplarisch die Anbindung an Windows Server 2012.

Neben den hier beschriebenen Möglichkeiten können USB-Laufwerke auch über RDP-Sitzungen verwendet oder USB-Server im Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Andere USB-Geräte wie Dongles oder Drucker können nur über RDP-Sitzungen oder entsprechende Geräte in Hyper-V genutzt werden – der nachfolgend beschriebene Weg funktioniert hier nicht.

Handelt es sich bei den virtuellen Computern um Arbeitsstationen in einer Virtual Desktop Infrastructure auf Basis von Hyper-V, können Anwender über diesen Weg natürlich USB-Geräte nutzen. In diesem Fall verbinden sich die Anwender entweder mit Thin-Clients oder PCs über das RDP-Protokoll mit dem virtuellen Computer. Das heißt hier stehen alle USB-Laufwerke zur Verfügung. Nur in der Hyper-V-Konsole lassen sich diese Geräte nicht nutzen.

Wie Sie Ihre USB-Festplatten auch unter Hyper-V zum Laufen bekommen, erläutert unser Bilder-Workshop Schritt für Schritt:

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