Open-E Storage-Lösungen

Storage-Virtualisierung für den Mittelstand

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NAS-Lösung

NAS-Systeme (Network Attached Storage) sind Datenserver, auf die über das Netzwerk zugegriffen werden kann. NAS ermöglicht mehreren Benutzern, denselben Speicherplatz gleichzeitig zu verwenden, wobei durch eine zentrale Verwaltung der Festplatten oftmals der Overhead minimiert wird und durch die zentrale Datenhaltung und effiziente Ausnutzung der Ressourcen die Energiekosten erheblich gesenkt werden können.

Die Open-E NAS-R3-Software bietet eine einfache zentrale Verwaltung, variable Skalierbarkeit, hohe Verlässlichkeit und Verfügbarkeit sowie businessrelevante Leistung. Die Software ist ein optimiertes Betriebssystem, mit dem eine NAS-Lösung schnell und unkompliziert auf einem Server eingerichtet werden kann. Die Vorinstallation des Betriebssystems auf dem USB-DOM gewährleistet eine minimale Ausfallzeit und den Schutz des Betriebssystems vor Viren.

Zu den Highlights der Lösung gehören die Unterstützung von iSCSI-Initiatoren, eine integrierte Antivirus-Applikation für den Schutz der Laufwerke sowie eine Vielzahl von Backup- und Snapshot-Funktionen zur einfachen Sicherung der Daten. Zudem bindet sich das System reibungslos in vorhandene Infrastrukturen ein und ermöglicht die Authentifizierung der Anwender gegenüber Active Directory etc.

iSCSI-Lösung

Der neue Standard iSCSI ist derzeit ein heiß gehandelter Kandidat um die Vorherrschaft bei den Storage-Lösungen. iSCSI-R3 ist ein IP-gestützter Speichernetzwerkstandard für remote Speicherverwaltung. iSCSI wird verwendet, um Datenspeichergeräte zu verbinden und Datenübertragungen über das Intra- und Internet zu vereinfachen.

Die iSCSI-Target-Module (ITMs) werden von den Administratoren wie lokale Festplatten verwaltet. Aufgrund der hohen Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit von IP-Netzwerken, ermöglicht iSCSI das ortsunabhängige Speichern und Abrufen von Daten.

iSCSI-R3 erlaubt eine kostengünstige, zentralisierte Speicherung ohne die üblichen Ausgaben und Inkompatibilitäten, die normalerweise mit FC-SANs (Storage Area Networks) einhergehen. Das ist besonders sinnvoll, da auf diese Weise Lösungen realisiert werden können, die schnellen und effizienten I/O-Datentransport auf Block¬ebene bereitstellen. Dadurch ist die Lösung für Datenbanken optimal geeignet.

Im Gegensatz zu einem FC-SAN kann iSCSI über vorhandene Ethernet-Netzwerke ausgeführt werden und ermöglicht eine einfache Migration und Administration, da das vorhandene Wissen über Ethernet und iSCSI genutzt wird. Die Open-E iSCSI-R3-Software gehört zu einer neuen Generation von Anwendungen, die die Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit der Speicherdatenübertragung im SAN-Markt erweitert. Sie stellt eine optimale Kombination aus Datendurchsatz, Sicherheit, Kompatibilität, Verwaltung, Kosten und Flexibilität dar.

Die Vorinstallation des Betriebssystems auf dem USB-DOM gewährleistet eine minimale Ausfallzeit und den Schutz des Betriebssystems vor Viren. Integrierte SAN-Technologien wie Snapshot mit Zeitsteuerung, IPsec, Adaptive Load Balancing, Online-Erweiterung logischer Speicherbereiche und die Unterstützung von Multi-CPUs, 10-GBit-Ethernet-Karten und Fibre Channel machen Open-E iSCSI-R3 zu einer echten Alternative zu FC-SANs.

Fazit

Die Lösungen von Open-E sind eine wertvolle Ergänzung in der Strategie der KMU, ihre Energiekosten in den Griff zu bekommen und die IT-Infrastruktur zu optimieren. Vor allem die Konsolidierung der Storage-Landschaft und die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen werden von den Lösungen von Open-E gefördert.

Technologie

Die Storage-Virtualisierung stellt ein logisches Abbild des physikalischen Speichers dar. Dabei kommt zwischen Servern und Speicherkomponenten eine Abstraktionsschicht zum Einsatz. Die Server kommunizieren im Betrieb dann mit dieser Abstraktionsschicht und nicht mit den Speichergeräten selbst.

Der zugrunde liegende physikalische Speicher lässt sich also bei Bedarf jederzeit modifizieren, ohne dass die Anwendungen, die auf den Speicher zugreifen, dadurch beeinträchtigt werden. Die Verantwortlichen haben folglich immer Gelegenheit, Arrays zu ersetzen oder Tiered-Storage- und ILM-Strategien zu realisieren, ohne sich dabei um die Applikationen kümmern zu müssen.

Ein weiterer Vorteil der Speicher-Virtualisierung liegt darin, dass sämtliche Daten sich – je nach den Anforderungen der Anwendungen oder den Geschäftswert der Informationen – stets von einer Speicherkomponente auf eine andere verschieben lassen. Die physikalischen Speichereinheiten können dabei sowohl aus mehreren unterschiedlichen Arrays, als auch aus heterogenen Storage-Einheiten unterschiedlicher Hersteller bestehen.

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