Open-E Storage-Lösungen

Storage-Virtualisierung für den Mittelstand

10.09.2008 | Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Florian Karlstetter

Storage-Lösungen wie die Software von Open-E steigern die Speicherauslastung um bis zu 30 Prozent und reduzieren das Speicherwachstum um bis zu 20 Prozent
Storage-Lösungen wie die Software von Open-E steigern die Speicherauslastung um bis zu 30 Prozent und reduzieren das Speicherwachstum um bis zu 20 Prozent

Server-Virtualisierung, heute vor allem mit VMware verbunden, interessiert Administratoren ebenso wie Controller aufgrund der technischen Flexibilität und der effizienteren Nutzung von Unternehmensressourcen. Denn virtualisierte Ressourcen erlauben unterschiedliche Betriebssysteme und Applikationen auf nur einem Server einzusetzen, lassen sich freier zuweisen, sind einfacher zu verwalten und damit kosteneffizienter als dediziert zugewiesene Geräte.

Speicher-Virtualisierung

Storage-Systeme nutzen inzwischen Festplattenkapazitäten im Terabyte-Bereich. Die explosionsartige Entwicklung stellt Administratoren vor große Herausforderungen bei Installation, Zuweisung und Verwaltung der Speicherressourcen. Das Hauptproblem dabei ist Verschwendung: Heute gebräuchliche Plattformen sind oft nur zu weniger als 60 Prozent ausgelastet. Dadurch bleibt teurer Festplattenspeicher ungenutzt. Und Anwender kaufen zusätzliche Hardware, statt zunächst die Nutzung der vorhandenen Geräte zu verbessern.

Speicher-Virtualisierung führt eine neue Abstraktionsebene in die IT-Umgebung ein, die Applikationen von der vorhandenen Storage-Hardware isoliert. Das ist deswegen besonders verlockend, weil Anwendungen so nicht mehr „wissen“ müssen, auf welche speziellen Laufwerke, Arrays, NAS-Appliances oder anderen Speicherorte sie zugreifen können bzw. dürfen und auf welche nicht. Administratoren können die Systeme also ohne Rücksicht auf vorhandene Server oder Anwendungen zusammenstellen, anordnen, zuweisen und verwalten.

Richtig implementiert sorgt Speicher-Virtualisierung dafür, dass die Auslastung über 80 Prozent erreicht. „Vergessene“ oder „verschwendete“ Festplatten gibt es also nicht mehr. Dadurch sinkt der Gesamtbedarf an Disks, und das wiederum erspart dem Anwender Kosten. Zudem lassen sich Daten so auf einfache Weise zwischen Speicherressourcen verschieben bzw. von einer zur anderen migrieren, ohne dass es auf den konkreten Speicherort ankommt. Darüber hinaus ermöglicht die Virtualisierung, vorhandene Hardware im laufenden Betrieb zu erweitern bzw. upzudaten, ohne Anwendungen und Systeme herunterzufahren, reduziert also generell die Downtime.

Auch für den Mittelstand

Uneingeschränkte Nutzbarkeit-Studien weisen darauf hin, dass die immer einfacher zu realisierende Virtualisierung auch für Mittelständler in kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Themen wird. Derzeit bauen die Virtualisierungsanbieter ihre bestehenden Systeme und Lösungen aus. Mehr heterogene Storage- und Serverbetriebssysteme sowie mehr Verbindungsoptionen werden unterstützt – inzwischen ist iSCSI neben Fibre Channel schon beinahe eine Selbstverständlichkeit.

Flash für optimale Datensicherheit

Alle Open-E-Produkte basieren auf einem Betriebssystem, das komplett auf einem USB-DOM (Disk-on-Modul) vorinstalliert und konfiguriert ist. Dieses Modul wird dann einfach in das Serversystem eingesteckt. Die Vorinstallation des Betriebssystems auf einem USB-DOM ermög¬licht Unternehmen einen äußerst schnellen und einfachen Aufbau ihrer Storage-Infrastruktur. Zudem werden Ausfallzeiten erheblich gemindert, und die Storage-Installationen sind durch das abgekapselte Betriebssystem extrem sicher.

Das OS liegt zweifach vor, ähnlich wie im Dual-Bios, bei dem die vorherige Version des OS immer noch vorhanden ist und gegebenenfalls aufgerufen werden kann. Die Open-E Storage-Lösungen erkennen die Hardware automatisch und installieren die notwendigen Treiber der SAS- und RAID-Controller, Fibre-Channel-HBAs, Ethernet-Karten usw. selbstständig.

Data Storage Server

Der Open-E DSS (Data Storage Server) ist ein vollständiges IP- und FC-Storage-Betriebssystem (FC = Fibre Channel), das NAS-, iSCSI und FC-Funktionalität (Target und Initiator) in einer einzigen Applikation mit einfacher Bedienung und hoher Ausfallsicherheit für Unternehmen jeder Größe bietet. Data Storage Server stellt eine schnelle, zuverlässige und skalierbare Plattform für IP-Storage bereit, die sowohl den gemeinsamen Dateizugriff und die Speicherkonsolidierung als auch Backup und Wiederherstellung ermöglicht.

Ein weiterer in der heutigen Zeit sehr relevanter Bereich ist die Virtualisierung oder Replizierung, die vom DDS abgedeckt wird.

Da das Betriebssystem für Umgebungen mit dedizierten Speicher- und Unternehmensnetzwerken optimiert wurde, eignet sich die Lösung speziell für Netzwerkumgebungen mit vielen Clients oder Anwendungen mit hoher Speicheranfor¬derung wie Multi-Video-Streaming, HDTV und andere, die zudem eine hohen Datendurchsatz und I/O benötigen. Die Unterstützung von Windows-, NIS- oder LDAP-Domänen ermög¬licht eine problemlose Erweiterung der vorhandenen IT-Infrastruktur. Die webgestützte grafische Benutzeroberfläche für Verwaltung und Administration stellt eine zuverlässige Kontrolle der Speichereinheit und der Backup-Prozesse für die Sicherung wichtiger Daten dar.

Inhalt des Artikels:

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  • Seite 2: NAS-Lösung
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