Fraunhofer-Studie über ein schlankes Leben für PCs

Software-Thin-Clients schonen Klima und Geldbeutel

| Redakteur: Ulrike Ostler

Beim Einsatz von Software-Thin-Clients reduzieren sich die Gesamtkosten um bis zu 47 Prozent. Der Aussage zugrunde liegt eine Studie von Fraunhofer Umsicht und der Einsatz von Igel UDC2.
Beim Einsatz von Software-Thin-Clients reduzieren sich die Gesamtkosten um bis zu 47 Prozent. Der Aussage zugrunde liegt eine Studie von Fraunhofer Umsicht und der Einsatz von Igel UDC2. (Bild: Fraunhofer Umsicht/Igel Technology)

Organisationen, die ältere PCs und Notebooks als Software-Thin-Clients weiterbetreiben, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und fahren über den ganzen Lebenszyklus auch kostengünstiger. Das fand eine Studie heraus, die das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, kurz Umsicht, im Auftrag von Igel Technology angefertigt hat.

Die Studie hat verschiedene Ansätze für IT-Arbeitsplätze hinsichtlich ihrer Klimarelevanz und Wirtschaftlichkeit untersucht. Dabei stellten die Wissenschaftler neuen PCs und Notebooks jeweils ältere Geräten gegenüber, die als Software-basierte Thin Clients weiterbetrieben werden. Zum Einsatz kam die Software „Universal Desktop Converter“ (UDC2) von Igel Technology zum Einsatz.

Bei der Untersuchung vom Fraunhofer Umsicht kam die Software „Universal Desktop Converter“ (UDC2) von Igel Technology zum Einsatz.
Bei der Untersuchung vom Fraunhofer Umsicht kam die Software „Universal Desktop Converter“ (UDC2) von Igel Technology zum Einsatz. (Bild: Igel Technology)

Das Ergebnis: Über den gesamten Lebenszyklus mit dreijähriger Betriebsphase reduzieren Software-Thin Clients das Treibhauspotential um bis zu 60 Prozent. Die Gesamtkosten sinken um bis zu 47 Prozent.

Das Fraunhofer Umsicht (siehe: Kasten) beschäftigte sich zum wiederholten Male mit den ökologischen und ökonomischen Aspekten von IT-Arbeitsplätzen. In der neuesten Untersuchung standen nun Software-Thin-Clients im Mittelpunkt – das sind vorhandene Arbeitsplatzcomputer (Desktop-PCs oder Notebooks), die mithilfe eines entsprechenden Betriebssystems in logische Thin-Clients umgewandelt werden.

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Über Fraunhofer Umsicht

Die Ersparnis pro Arbeitsplatz

Beim direkten Vergleich zwischen einem neu angeschafften, aktuellen PC und einem vorhandenen und als Software-Thin-Client weiterbetriebenen, stellten die Wissenschaftler mit einer Betriebszeit von drei Jahren fest, dass die Treibhausemissionen beim Software-Thin-Client um etwa 60 Prozent niedriger ausfallen.

Aber auch ökonomisch kann die Alternative zum Neukauf punkten: Für ein Szenario mit 100 Arbeitsplätzen errechnet das Institut eine Kostenersparnis von 1.008 Euro je Arbeitsplatz, das ist ein Minus von 47 Prozent.

Fazit: Software-Thin-Clients beinhalten ein großes ökologisches und ökonomisches Potential, eignen sich darüber hinaus aber auch als idealer Einstieg in das strategisch bedeutsame Konzept des Server Based Computing.

Inhalt des Artikels:

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  • Seite 2: Die Ökobilanz
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