Rechenzentrum für Landes-IT entsteht in Schwerin Richtfest für 1,3-MW-Rechenzentrum des DVZ

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Für das Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern (DVZ) entsteht in der Lübecker Straße in Schwerin ein Rechenzentrum. Der Rohbau steht. Generalauftragnehmer ist die Data Center Group. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.

Gemeinsam nach dem traditionellen Richtspruch: Der Zimmermann, Dachdeckerei Bender, mit Ralf Siefen, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Data Center Group, DVZ-Geschäftsführer Hubert Ludwig und Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue (v.l.).(Bild:   Data Center Group)
Gemeinsam nach dem traditionellen Richtspruch: Der Zimmermann, Dachdeckerei Bender, mit Ralf Siefen, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Data Center Group, DVZ-Geschäftsführer Hubert Ludwig und Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue (v.l.).
(Bild: Data Center Group)

Das Gebäude umfasst drei Geschosse und ein zusätzliches Technikgeschoss. Die maximale IT-Last von rund 1,3 MW verteilt sich auf vier getrennte Computerräume mit insgesamt 236 Racks.

Das DVZ ist ein IT-Dienstleister der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern. Das Land hält 100 Prozent der Anteile an der Gesellschaft.

Die technischen Details im Überblick

Der Neubau ist für die IT-Systeme der Landesverwaltung vorgesehen und soll zusätzliche Kapazitäten für digitalisierte Verwaltungsverfahren, Cloud-Dienste und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bereitstellen. Die technische Infrastruktur ist redundant ausgelegt. Das Rechenzentrum wird nach DIN EN 50600 in Verfügbarkeitsklasse 3 ausgelegt.

Die Kühlung soll in einem geschlossenen Kreislauf arbeiten. Laut DVZ wird für den laufenden Kühlprozess damit kein zusätzliches Wasser benötigt. Für die Energieeffizienz kommen unter anderemFree Cooling und eine vorbereitete Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Für die Stromversorgung sind getrennte Versorgungswege und eine Notstromversorgung vorgesehen.

Das DVZ betreibt bereits eine hochsichere Rechenzentrumsumgebung. Auf der Website nennt das Unternehmen (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels) unter anderem 2,5 Petabyte Speicher und 3.500 virtuelle Server-Instanzen.

Der Bauantrag wurde im März 2025 eingereicht. Anfang 2026 folgte die Baugenehmigung. Am 13. Mai wurde der Grundstein gelegt.

Die Data Center Group verantwortet den Neubau als Generalauftragnehmer. Das DVZ nennt das zweite Quartal 2027 als Fertigstellungstermin. Dann kann die IT aus dem bestehenden Rechenzentrum schrittweise in den Neubau umziehen.

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