Neuer Quanteninnovations-Hub IBM bringt Quantum System Two an die ETH Zürich

Quelle: Pressemitteilung IBM 1 min Lesedauer

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Am Schweizer Nationalen Supercomputing-Zentrum CSCS in Lugano soll bis Ende 2026 ein IBM Quantum System Two mit Nighthawk-Prozessor in Betrieb gehen. Das System steht Forschenden und Unternehmen in der Schweiz zur Verfügung.

System Two kombiniert mehrere Technologien in einer Architektur: Eine skalierbare kryogene Infrastruktur hält die Qubits auf den für ihren Betrieb erforderlichen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. Gleichzeitig unterstützen klassische Server hybride Workflows, bei denen Quanten- und klassische Berechnungen zusammenarbeiten.(Bild:  IBM)
System Two kombiniert mehrere Technologien in einer Architektur: Eine skalierbare kryogene Infrastruktur hält die Qubits auf den für ihren Betrieb erforderlichen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. Gleichzeitig unterstützen klassische Server hybride Workflows, bei denen Quanten- und klassische Berechnungen zusammenarbeiten.
(Bild: IBM)

IBM und die ETH Zürich bauen am Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) in Lugano einen neuen Quantenstandort auf. Dort soll der erste IBM Quantum System Two der Schweiz installiert werden. Das System nutzt den „IBM Quantum Nighthawk“, den IBM als seinen bislang fortschrittlichsten Quantenprozessor bezeichnet.

Der Quantencomputer entsteht in unmittelbarer Nähe zum KI-fähigen Supercomputer „Alps“. Die Kombination beider Systeme soll insbesondere Forschung in Chemie, Materialwissenschaften und Optimierung unterstützen. Forschende sollen damit neue Algorithmen und industrielle Anwendungsfälle entwickeln können.

IBM übernimmt Betrieb des Systems

IBM installiert und betreibt den Quantencomputer. Die ETH Zürich stellt gemeinsam mit dem CSCS die benötigte Infrastruktur bereit und ermöglicht den Zugang für Schweizer Hochschulen, Unternehmen, Startups und weitere Organisationen. Während der Installation und darüber hinaus stehen zusätzlich Quantencomputer von IBM über die Cloud zur Verfügung.

Die Inbetriebnahme des Systems ist bis Ende 2026 vorgesehen. Die Zusammenarbeit soll den Angaben zufolge Forschung, industrielle Anwendungen sowie die Ausbildung von Fachkräften im Bereich Quantencomputing voranbringen.

Offset-Geschäft finanziert Infrastruktur

Hinter dem Vorhaben steht ein Offset-Abkommen zwischen Lockheed Martin und Armasuisse, dem Bundesamt für Rüstung der Schweiz.

IBM und Lockheed Martin wollen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit zudem gemeinsame Forschungsprojekte zu Quantensensorik für Navigation und zur additiven Fertigung metallischer Legierungen umsetzen.

Die Initiative knüpft außerdem an eine im März gestartete zehnjährige Zusammenarbeit von IBM und ETH Zürich zur Entwicklung von Algorithmen für das Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (KI) und Quantencomputing an.

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