31,7 Euro pro Quadratmeter SAP sichert sich in Schweden ein Gelände für den Rechenzentrumsbau

Redakteur: Ulrike Ostler

SAP hat mit der Gemeinde Trollhättan in Westschweden einen Grundstückszuweisungsvertrag über 60.000 Quadratmeter unterzeichnet. Das Unternehmen plant, dort ein Rechenzentrum zu errichten.

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Zu den Vorteilen, die Node Pole für Datacenter-Ansiedlungen in Schweden nennt, sind neben grünem Strom aus Wasserkraft und günstige Stromtarife auch transparente Genehmigungsverfahren - Behörden seien bestrebt, Unternehmen behilflich zu sein, anstatt ihnen entgegenzuarbeiten – und „sehr wettbewerbsfähige Bodenpreise.
Zu den Vorteilen, die Node Pole für Datacenter-Ansiedlungen in Schweden nennt, sind neben grünem Strom aus Wasserkraft und günstige Stromtarife auch transparente Genehmigungsverfahren - Behörden seien bestrebt, Unternehmen behilflich zu sein, anstatt ihnen entgegenzuarbeiten – und „sehr wettbewerbsfähige Bodenpreise.
(Bild: Node Pole)

Nach Angaben des Interessensverbands Node Pole, Berater für Rechenzentrumsimmobilien in den nordischen Ländern, garantiert die Wahl von Trollhättan in Schweden den zukünftigen nachhaltigen Betrieb des SAP-Rechenzentrums. Mit Schwedens fossilfreier Stromproduktion, robusten Stromnetzen und einem gutem Geschäftsklima habe sich Schweden in den vergangenen Jahren als eine starke und nachhaltige Wahl herauskristallisiert. Dies passe gut zu der Absicht von SAP, bis 2025 klimaneutral zu sein.

Auch bei diesem Projekt hat SAP mit Node Pole zusammengearbeitet. Für Schweden sei dies ein weiterer grüner Deal, der die vielen Vorteile beweist, die Schweden zu bieten habe. Die nordische Region entwickelt sich zum nächsten großen Rechenzentrums-Hub in Europa, „ein echter Nachhaltigkeitsgewinn für die gesamte EU“, heißt es seitens Node Pole.

Die Tabelle aus einer Marketing-Broschüre von The North Pole (Node Pole) soll belegen, dass Schweden ein gute Heimat für Rechenzentren ist.
Die Tabelle aus einer Marketing-Broschüre von The North Pole (Node Pole) soll belegen, dass Schweden ein gute Heimat für Rechenzentren ist.
(Bild: Node Pole)

Die Kommune Trollhättan hat eine lange industrielle Tradition mit stromintensiven Industrien, Wasserkraftproduktion und einem breiten Know-how im Maschinenbau. Die Kommune sei zudem durch die geografische Nähe, den Zugang zu Infrastruktur, Kompetenz und Kompetenzzentren für Investoren aus nationaler und internationaler Sicht attraktiv. SAP wird 19,2 Millionen Schwedische Kronen, rund 1,9 Millionen Euro, für die 60.000 Quadratmeter zahlen, also 320 Schwedische Kronen pro Quadratmeter, 31,7 Euro pro Quadratmeter.

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