Power-8-Systeme können auch HANA

Neues für SAP HANA auf IBM Power Systems

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die IBM-Rechnerfamilie Power 8 Systems
Die IBM-Rechnerfamilie Power 8 Systems (Bild: IBM)

Im Rahmen der Partnerschaft mit SAP hat IBM eine Reihe integrierter „Power-Systems“-Rechner für die SAP-Plattform „HANA“ angekündigt.

Die Systeme wurden 2014 erfolgreich von Kunden getestet und sollen es Nutzern ermöglichen, SAP HANA auf Systemen der aktuellen „Power-8“ Prozessor-Generation zu betreiben. Diese wurden speziell entwickelt, um große Datenmengen aus Transaktionen und Analysen zu verarbeiten.

Doug Balog, General Manager Power Systems bei IBM, erläutert: „Die Commodity-Server, die viele Organisationen heute nutzen, werden von neuen Workloads in der Cloud oder on-premise zunehmend an ihre Grenzen gebracht. Die Architektur der IBM Power Systems seien eigens darauf zugeschnitten worden, schnelleren Zugang zu wichtigen, anhand von In-Memory-Datenbank-Technologien gespeicherten Daten zu gewähren.

SAP HANA war ursprünglich nur für eine einzige Prozessorfamilie von Intel, „Xeon-E5“, und das Suse Linux gedacht. Insofern ist es durchaus bemerkenswert, wenn Quentin Clark, Chief Technology Officer bei SAP SE, sagt: „Die Ankündigung ist ein wichtiger Schritt in der Partnerschaft zwischen SAP und IBM und hilft Unternehmen, ihre Geschäfte einfach in Echtzeit abzuwickeln.“ Die neuen Power-Systems-Konfigurationen für SAP HANA böten den gemeinsamen Kunden die Chance, die Kapazitäten von SAP HANA voll auszuschöpfen.

Power-8-Systeme für HANA in 2 Konfigurationen

Power-Systems für SAP HANA sollen zunächst in zwei Konfigurationen erhältlich sein, um Data Warehouses in verschiedenen Größen zu verwalten. Die erste Konfiguration basiert auf dem „IBM Power System S824“ mit 24 Power-8-Prozessor-Cores und bis zu 1 Terabyte Memory. Sie ist zugeschnitten auf die „SAP Business Warehouse“-Anwendung (ab Version 7.31) auf SAP HANA mit Datenbanken mit einer (komprimierten) Größe von bis zu 512 Gigabyte.

Konfiguration Nummer Zwei basiert auf dem „IBM Power System E870“ mit 40 Power-8-Cores und bis zu 2TB Memory und eignet sich damit für Datenbanken mit bis zu 1 Terabyte (komprimierter) Größe.

Das sagen Partner und Kunden

Zu den Kunden, die die neuen Systeme willkommen heißen, gehört Bhala Bhosale, Senior Vice President Enterprise Services bei NTT Data Inc.: „Wir sind erfreut über Lösungen wie diese zur Unterstützung von SAP HANA, die unseren gemeinsamen Kunden eine schnelle Inbetriebnahme und Kostenersparnisse ermöglichen. Interne Tests haben gezeigt, dass SAP-Berichte mit SAP HANA auf Power deutlich schneller ausgeführt werden – Suchanfragen, die zuvor eine Stunde benötigten, können nun in wenigen Minuten abgeschlossen werden.“ NTT Data habe sowohl zu SAP als auch zu IBM langjährige Partnerschaften aufgebaut und biete über den gesamten Lebenszyklus hinweg Services für Anwendungen, Cloud Computing und Infrastruktur-Systeme.

Auch Erich Borcherding, Vice President der Technology Solutions Group bei Ciber Inc., aäußert sich wohlwollend: „Die Ankündigung der neuen IBM Lösungen für SAP HANA in Kombination mit Power 8 ist eine sehr gute Nachricht für uns und unsere Kunden.“ Er erläuret auch warum: „Wir sind überzeugt, dass dadurch Risiken auf Seiten der Infrastruktur bei Projekten gesenkt werden, da speziell für SAP HANA-basierte Workloads konfigurierte und ausgezeichnete Systeme bereitstehen. Außerdem ist es eine klare Botschaft für uns und die Kunden, dass Power Systems auch in Zukunft der Standard für die Enterprise-Class-Implementierung von SAP-Lösungen bleiben.“

Schließlich heißt auch SAP und IBM-Partner Suse die Entwicklung gut. Michael Miller, Vice President Global Alliances und Marketing bei Suse, bemerkt: „Indem IBM und SAP in Partnerschaft SAP HANA auf die Power Systems bringen, können Tausende unserer gemeinsamen Kunden Leistung verbessern, Kosten reduzieren und ihre Geschäftsabläufe optimieren.“

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