Weitere Server-Hersteller pflanzen AMD-Prozessoren ein

Mit Rome schrumpft AMD seine Server-CPU auf 7 Nanometer

| Redakteur: Ulrike Ostler

Auf der AMD-Konferenz in Taipeh - zu den Nutzern des Server-Prozessors „Epyc“ gehört nun auch Cisco.
Auf der AMD-Konferenz in Taipeh - zu den Nutzern des Server-Prozessors „Epyc“ gehört nun auch Cisco. (Bild: AMD)

AMD hat auf der Messe „Compurex 2018“ in Taipeh, neben den kommenden 7 Nanometer „Radeon Vega“ GPUs und die zweite Generation der 12 Namaometer CPUs „AMD Ryzen Threadripper“ mit bis zu 3 2 Kernen, auch neue Entwicklungen in Sachen Server-Technik vorgestellt. Die nächste Generation von „Epyc“ ist auf dem Weg.

Der erst im vergangenen Jahr vorgestellt Server-CPU Epyc sorgt für Schnelligkeit und findet hohe Akzeptanz. Ab sofort setzt auch „Tencent Cloud Service“ die AMD-Technik ein. Sodann gibt es ein neues Single Socket System von HPE - „HPE Proliant DL325 Gen10“ - und das erste Cisco Unified Computing System mit den AMD-Prozessoren. Diese bietet 128 Prozent mehr Kerne sowie 50 Prozent mehr Server und 20 Prozent mehr Speicher pro Rack.

HPE Proliant mit AMD-CPUs

Das Proliant-System eignet sich insbesondere für Virtualisierung und Software Definined Storage bei zugleich geringeren Kosten, teilen HPE und AMD mit. Der Unterschied im Vergleich zu Wettbewerbsplattformen könne bis zu 27 Prozent pro virtueller Maschine betragen.

Im Wesentlichen bezieht sich die Aussage auf einen Vergleich der SPECvirt_sc2013-Ergebnisse des „Lenovo Think System SR650“ mit zwei Intel-Prozessoren „Xeon Platinum 58164“ mit HPE Proliant DL325 Gen10. Der Server ist ausgestattet mit 1 AMD Epyc 7551P. Die angegebenen Ergebnisse werden ab dem 18.05.06 veröffentlicht; siehe SPEC.org. Die jeweils lokalen Lenovo-Standardpreise gelten ab dem 14.Mai 2018. Die HPE-Preise sind alte und gelten zunächst intern.

Justin Hotard, Vizepräsident und Geschäftsführer der Volume Global Business Unit bei HPE, sagt: „AMD Epyc hat es HPE ermöglicht, mehr Leistung in ein effizientes Server-Design zu packen, so dass der Bedarf an einem zweiten Prozessor entfällt. Das aber bedeutet eine Reduzierung im TCO für unsere Kunden.“

Das System stelle bis zu 32 Prozessorkerne, 2 Terabyte Speicher und 128 PCIe-Lanes an E/As zur Verfügung. „[… Zusammen mit ´HPE One View` können Kunden so ihre Anwendungen optimieren und die Bereitstellung neuer virtueller Maschinen erheblich beschleunigen“, so der HPE-Manager.

Doch auch die kommende Generation unter dem Codenamen „Rome“ basierend auf einem 7 Nanometer-Verfahren ist auf dem Weg. Bereits ab der zweiten Hälfte 2018 soll es die Sampling-Verfügbarkeit geben. Der Launch ist für 2019 geplant.

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