Im Test: Sophos E-Mail-Appliance ES1000

Leistungsfähige Appliance bietet Schutzwall für Mail-Server

13.06.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

Im Test. Die Email-Appliance ES1000 von Sophos
Im Test. Die Email-Appliance ES1000 von Sophos

Die E-Mail-Appliance ES1000 von Sophos kommt zwischen dem Internet und den Mail-Servern eines Unternehmens zum Einsatz und soll dort Viren, Spam und unerwünschte Inhalte ausfiltern.

Die E-Mail-Appliance ES1000 von Sophos kommt zwischen dem Internet und den Mail-Servern eines Unternehmens zum Einsatz und soll dort Viren, Spam und unerwünschte Inhalte ausfiltern. DataCenter-Insider hat sich angesehen, wie sich das Produkt administrieren lässt und was es in der Praxis leistet.

Sophos liefert die E-Mail-Appliance ES1000 mit einer Kapazität von 20.000 Mails pro Stunde mit einer Intel-Celeron-D-CPU mit 2,5 GHz Taktfrequenz, einem GByte RAM, einer 160 GByte großen Festplatte und zwei Netzwerkinterfaces. Das eine Interface dient zur Integration der Lösung ins LAN, das andere kommt als Konfigurationsschnittstelle für die initiale Installation zum Einsatz. Dementsprechend einfach gestaltet sich auch die Inbetriebnahme des Produkts: Im Test schlossen wir das LAN-Interface an unseren lokalen Linksys-Switch an, verbanden die Konfigurationsschnittstelle mit einem Management-PC und fuhren das Produkt hoch. Danach konnten wir über SSL auf die Default-IP-Adresse des Management-Interfaces (172.24.24.172) und den Port 18080 zugreifen. Während des Tests verwendeten wir die Sicherheitslösung übrigens dazu, den Mail-Verkehr zwischen dem Internet und unserem Mail-Server zu schützen. Letzterer lief unter Exchange 2003 mit Service Pack 2 auf einem Windows-Server-2003-System mit Service Pack 1.

Konfiguration mit dem Wizard

Nach der ersten Verbindungsaufnahme mit der Appliance kommt ein Wizard hoch, der den Benutzer zunächst dazu zwingt, ein Administrationspasswort zu setzen. Dieser Ansatz ist vorbildlich, verhindert er doch, dass irgendwelche Appliances mit Standardpasswörtern im Netz zum Einsatz kommen. Sobald das Passwort gesetzt wurde, geht es an die Erstkonfiguration des Systems. Dazu zeigt der Wizard zunächst die Lizenzinformationen an und möchte dann die Netzwerkkonfiguration für das LAN-Interface mit IP-Adresse, DNS-Servern und ähnlichem wissen. Anschließend geht es an die Angabe des Hostnamens und der Proxy-Konfiguration. Darauf folgt ein Connectivity-Test, in dem die Appliance sicher stellt, dass sie mit den angegebenen Parametern einen Verbindungsaufbau zu diversen Sophos-Sites im Internet zustande bringt, beispielsweise um Aktualisierungen herunterzuladen. Danach verlangt der Wizard einen Aktivierungscode, ohne den die Lösung die Arbeitsaufnahme verweigert und bringt das Produkt auch gleich via Online-Updates auf den aktuellen Stand. Ein Neustart schließt diesen Teil der Erstkonfiguration ab.

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