Verwaltungs-Tool nutzt Virtualisierung zum Aufbau von Testumgebungen

Im Test: Vmware Lab Manager 2.5.1 automatisiert das Erstellen von Testszenarien

04.08.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

Mit dem Lab Manager ist ein Browser-basierter Zugriff auf die Konsolen möglich
Mit dem Lab Manager ist ein Browser-basierter Zugriff auf die Konsolen möglich

Mit dem Lab Manager bietet Vmware ein Managementwerkzeug an, das Administratoren in die Lage versetzt, virtuelle Maschinen in einem Testlabor zu verwalten. Das Produkt soll Anwendern ohne tiefgehende Virtualisierungskenntnisse dabei helfen, schnell und unkompliziert Konfigurationen mit mehreren Testsystemen aufzusetzen, zu verwenden und wieder zu entfernen. DataCenter-Insider.de hat sich die Lösung näher angesehen.InstallationArbeitsweise

Hauptsächlich dient der Lab Manager dazu, den Aufbau, das Speichern, das gemeinsame Nutzen und das Erfassen virtueller Multi-Maschinen-Konfigurationen zu vereinfachen. Die Software bietet laut Herstellerangaben ein einfach zu bedienendes Interface und eine Library, die den Anwendern unterschiedliche Images von virtuellen Maschinen bereit stellt, die diese dann auf mehrere Server verteilen können. Mit dem genannten Ansatz soll die Lösung dabei helfen, Kosten zu sparen. Dazu trägt nicht nur der gemeinsam genutzte Speicher- und Server-Pool bei, zusätzliche Einsparungen entstehen durch einen verringerten Installations- und Verwaltungsaufwand. Darüber hinaus vereinfacht und automatisiert das System auch noch die Testprozesse.

Vmwares Lab Manager besteht aus mehreren Komponenten: Zunächst dem Lab Manager Server, der Web- und SOAP-Interfaces zum Lab-Manager-System anbietet und die Konfigurationen verwaltet, beziehungsweise auf einen Pool von Server Systemen verteilt. Die nächste Komponente sind die genannten Server Systeme, die wiederum auf dem Vmware ESX-Server aufsetzen, zusätzlich läuft auf ihnen noch eine so genannte Managed Server Software. Es ist durchaus möglich, mit mehreren Managed Servern zu arbeiten, im Test verwendeten wir aber nur ein System.

Die dritte Komponente, der Lab Manager Storage Server speichert die virtuellen Maschinen und die sonst noch benötigten Medien wie CD-, DVD- und Floppy-Images. Es kann sich dabei um einen NFS-Server oder ein SAN handeln. Standardmäßig richtet die Lab-Manager-Installationsroutine bereits einen Speicherbereich auf dem Lab-Manager-Server ein. Der Lab Manager Client User arbeitet schließlich – entweder über ein Web-Interface oder über eine SOAP-API – mit dem Lab-Manager-System.

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