Kleiner Preis, für virtualisierte Umgebungen geeignet Im Test: Igel One, Thin Client für kleine Umgebungen

Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

Mit dem Igel One bringt Igel Technology einen kompakten Thin Client auf den Markt, der sich hauptsächlich an kleinere Unternehmen richtet, also Einrichtungen ohne zentrales Managementsystem. Ein Praxisbericht

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Der Igel One überzeugt bereits durch seinen besonders günstigen Preis: Der empfohlene Verkaufspreis für das Gerät liegt bei lediglich 149 Euro.

Im Test integrierten wir den Igel One in unser Netzwerk, konfigurierten ihn und griffen dann damit auf verschiedene Serversysteme zu.

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Dazu gehörten neben Windows Terminal Servern unter Windows Server 2003 R2 und Windows Server 2008 R2 auch Nomachine NX-Server unter Centos 5.3 und Citrix Xen-App 5.5. Darüber hinaus installierten wir den Connection Broker Ericom Web-Connect auf einem Windows Server in unserem Netz.

Dieses System ist unter anderem dazu in Lage, einen direkten Zugriff von Thin Clients auf virtuelle Maschinen (VMs) zu realisieren, die unter Citrix Xen-Server, KVM, Microsoft Hyper-V, Microsoft Virtual Server, Oracle VM, Vmware Server 2, Vmware Virtual Center/Vmware ESX 3.x und Xen Community laufen.

Im Test setzten wir als Virtualisierungsplattformen den Citrix Xen-Server 5.5, den Vmware Server 2.0.1 und den Vmware ESX Server 3.5 Update 4 ein und griffen mit Hilfe des Thin Clients jeweils auf VMs mit Windows Server 2008 R2 als Betriebssystem zu.

Hintergrundinformationen

Der Igel One kommt mit 512 MByte RAM und einem GByteFlash-Speicher. Das Gerät arbeitet mit einer 400-MHz-VIA-Eden-CPU, dem VIA-CN700-Chipsatz und Igel-Linux als Betriebssystem. An Protokollen unterstützt der Thin Client Cendio Thin-Linc, Citrix ICA, Ericom Power-Term Web-Connect, Microsoft RDP und Nomachine NX.

Die Anwender können aber immer nur eines dieser Protokolle nutzen, wollen sie den Thin Client auf ein anderes umstellen, so wird zuvor ein Factory Reset nötig, bei dem sämtliche Einstellungen verloren gehen.

Damit eignet sich das System nur für Umgebungen, in denen lediglich eines der eben genannten Protokolle zum Einsatz kommt, was allerdings kein Kritikpunkt sein soll, dass das bei der anvisierten Zielgruppe sowieso der Fall ist. Das mit 142 mal 55 mal 174 Millimetern verhältnismäßig kleine Gerät kann bei Bedarf via VESA-Montage direkt an den Bildschirm gehängt werden und lässt sich damit auch in räumlich sehr beengten Umgebungen sinnvoll nutzen.

An Druckdiensten unterstützt die Lösung LDP/IPP und bringt mit einem VIA-Unichrome-Pro-Chipsatz Auflösungen von bis zu 1920 mal 1440 Bildpunkten bei 16 bis 64 MByte shared Grafik-Memory auf den Monitor.

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