Kleiner Preis, für virtualisierte Umgebungen geeignet

Im Test: Igel One, Thin Client für kleine Umgebungen

Seite: 4/6

Anbieter zum Thema

Alternative Protokolle

Bevor wir uns nun den restlichen Konfigurationspunkten der Setup-Anwendung zuwenden, gehen wir zunächst auf die RDP-, NX- und Webconnect-Einstellungen in den anderen Betriebsmodi ein, da diese Punkte thematisch eng zusammenhängen. Setzt man den Igel One zurück und fährt ihn anschließend im RDP-Modus hoch, so finden sich im Konfigurationswerkzeug zusätzlich zur SSH- und JWS-Konfiguration globale und Session-bezogene Einträge zu RDP.

Auch hier lassen sich wieder global Fenstergrößen, die Farbtiefe, das Drive-Mapping, die Druckerkonfiguration, die Kompression und die Logon-Daten festlegen. Dazu kommen noch Leistungseinstellungen, die beispielsweise Animationen oder das Übertragen des Hintergrundbildes unterdrücken.

Bei den Session-bezogenen Angaben kommen wieder Punkte zum Integrieren der Verbindung in den Thin-Client-Desktop dazu, außerdem geben die zuständigen Mitarbeiter hier den Server sowie die zu startende Anwendung mit Arbeitsverzeichnis und ähnliches an. Viele der globalen Einstellungen können in der Session-bezogenen Konfiguration nochmals angepasst werden, in diesem Fall überschreiben die Parameter der Session-Definition wie bei den ICA-Settings die globalen Einträge.

Was die Arbeit mit NX-Servern angeht, so präsentiert das Konfigurationstool den Anwendern wieder die bekannten Optionen zum Integrieren der Verbindung in den Desktop des Igel One. Dazu kommen dann unter anderem Einträge wie die Adresse des NX-Servers und der zu verwendende Modus. An Modi unterstützt das System neben Unix auch Windows und VNC.

Das ist wichtig, weil NX-Server Sitzungen an VNC- oder Windows-Terminal-Server weiterleiten und nochmals komprimieren können. Angaben zum Desktop des jeweiligen Systems (KDE, Gnome, CDE, Xdm, etc.), zum Link-Speed und zur SSL-Verschlüsselung runden die NX-Session-Einstellungen ab.

Beim Konfigurieren einer Power-Term-Web-Connect-Verbindung stehen den Administratoren Optionen zur Angabe der Serveradresse und zum Einrichten der Desktop-Integration zur Verfügung. Im Test gab es übrigens beim Verbindungsaufbau mit keinem der analysierten Protokolle irgendwelche Probleme.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2041977)