Kleiner Preis, für virtualisierte Umgebungen geeignet

Im Test: Igel One, Thin Client für kleine Umgebungen

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Schnittstellen

Nach dem Auspacken sahen wir uns zunächst die Schnittstellen an, die Igel dem Igel One mitgegeben hat, um diverse externe Geräte mit dem Thin-Client zu verbinden. Dazu gehören neben der VGA- und der Fast-Ethernet-Schnittstelle Line-Out- und Microfone-In-Anschlüsse für das Sound-System (der Thin Client verfügt auch über einen internen Lautsprecher), ein PS/2-Tastaturanschluss und zwei USB-2.0-Schnittstellen. Ein PS/2-Mausanschluss fehlt, die Anwender müssen hier also mit USB-Mäusen oder Adaptern arbeiten. Das ist zwar durchaus zeitgemäß, sorgt aber dafür, dass nur ein USB-Anschluss für andere Anwendungen – wie beispielsweise externe Speichermedien oder einen Kartenleser – frei bleibt. In den meisten Umgebungen dürfte das ausreichen, mache Administratoren müssen aber schon im Vorfeld über die Anschaffung von USB-Hubs nachdenken.

Der Igel One lässt sich entweder über ein lokales Setup-Werkzeug oder über VNC konfigurieren und kommt in einem lüfterlosen Design daher. Er erzeugt also keine Betriebsgeräusche.

Inbetriebnahme

Im Testlabor war der Igel One schnell aufgestellt und angeschlossen. Fährt man das Gerät das erste Mal hoch, so fragt es direkt nach dem Systemstart nach dem für die Kommunikation mit dem Server zu verwendenden Protokoll.

Im Test setzen wir den Thin Client zunächst für die Kommunikation mit Citrix Xen-App via ICA ein und entschieden uns deshalb an dieser Stelle für die entsprechende Option. Daraufhin startete der Igel One neu und kam anschließend mit dem Standard-Desktop hoch. Über diesen lassen sich – falls vorhanden - diverse vorher definierte Anwendungen und Serververbindungen starten, es ist aber auch möglich, das Setup-Werkzeug aufzurufen und den Thin Client zu konfigurieren, was wir im Test an dieser Stelle getan haben.

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