Kleiner Preis, für virtualisierte Umgebungen geeignet

Im Test: Igel One, Thin Client für kleine Umgebungen

Seite: 3/6

Anbieter zum Thema

Die Konfiguration der Verbindungen

Der erste und wohl wichtigste Punkt der Setup-Applikation nennt sich „Sessions“ und bietet den Anwendern alle Optionen, die sie zum Einrichten einer Verbindung zu einem Terminal-Server brauchen. Dabei umfasst die Setup-Routine immer nur die Menüpunkte, die für den jeweiligen Betriebsmodus relevant sind.

Arbeitet der Igel One also als ICA-Client, so finden sich an dieser Stelle sämtliche ICA-Optionen, führt man einen Reset durch und konfiguriert das System danach als NX-Client, so besteht Zugriff auf die NX-Konfigurationspunkte und so weiter. Die anderen Menüs der Setup-Routine, die sich mit allgemeinen Themen wie der Netzwerkkonfiguration oder der Sicherheit befassen, sind im Gegensatz dazu in allen Betriebsmodi identisch.

ICA-Konfiguration

Da wir ja erst einmal via ICA mit unserem Xen-App-5.5-Server kommunizieren wollten, richteten wir jetzt über den Sessions-Dialog eine entsprechende Sitzung ein. Dabei haben die Administratoren – wie in solchen Szenarien üblich – die Möglichkeit, globale Angaben zu machen oder sitzungsbezogene Eintragungen vorzunehmen.

Zu den globalen ICA-Angaben gehören unter anderem die Auflösung, die Farbtiefe, die Definition der Hotkeys, das Drive Mapping, die Druckerkonfiguration, die Cache-Größe und die Logon–Daten.

Die Session-bezogenen Einträge umfassen im Gegensatz dazu den Namen der Verbindung und die Einbindung in den Desktop des Thin Clients. Dazu kommen Angaben zum Fenstermodus (Seamless Application Window, Full Screen etc.), zu Kompression und Verschlüsselung, zum Weiterleiten der Audio-Ausgaben des angeschlossenen Systems und ähnliches.

Es gibt auch Einstellungen – etwa zur Fensterkonfiguration – die sowohl im globalen als auch im Session-bezogenen Bereich existieren. In diesem Fall überschreiben die Session-Daten die allgemeinen Vorgaben. Der Thin Client bietet es im Rahmen der ICA-Konfiguration sogar an, Server und veröffentlichte Anwendungen im Netz zu suchen, bei uns im Test fand die dazugehörige Funktion alle vorhandenen Serverangebote auf Anhieb.

Die Zusammenarbeit mit der Citrix-Lösung verlief demzufolge völlig problemlos, die Sessions waren schnell eingerichtet und funktionierten wie erwartet.

Zusätzlich zu den ICA-Einträgen enthält das Sessions-Menü noch Menüs zum Definieren von JWS-Sessions und SSH-Verbindungen. Diese Punkte existieren in allen Betriebsmodi und lassen sich folglich auch dann nutzen, wenn der Thin Client eine andere primäre Serververbindung verwendet. Bei der Konfiguration dieser beiden Sitzungstypen kam es zu keinen Überraschungen, es ist lediglich erwähnenswert, dass die SSH-Sessions auch X11-Forwarding sowie Datenkompression unterstützen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2041977)