Remote Backups zentral verwalten, guter Anwendungssupport

Im Test: Die Backup-Lösung CA ARCserve Backup r12

16.04.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

CA Arcserve Backup r12: ein gelungenes Release
CA Arcserve Backup r12: ein gelungenes Release

Mit CA Arcserve Backup r12 bringt CA ein neues Release seiner Backup-Software für Unternehmensumgebungen auf den Markt. Die aktuelle Version wurde um viele neue Funktionen erweitert, vor allem im Management- und Sicherheitsbereich. DataCenter-Insider hat sich angesehen, was das Produkt in der Praxis leistet.InstallationFazit

CA Arcserve Backup r12 arbeitet mit einer zentralen Verwaltungskonsole, über die sich lokale und remote gesteuerte Backups administrieren lassen. Deswegen ist das Produkt beliebig skalierbar. Administratoren sind mit der Lösung beispielsweise dazu in der Lage, einen Primary- und mehrere im Netz verteilte Member-Server aufzusetzen, die wiederum über Agenten mit den zu schützenden Clients kommunizieren.

Die Verwaltung erfolgt in so einem Fall über den zentralen Primary-Server. Die Software kann über die Zusammenführung von Daten an einem Standort sogar die Dateien von Zweigniederlassungen ohne eigene Bandgeräte mit abspeichern. Darüber hinaus verbessert das neue Arcserve-Release die Sicherheit der gespeicherten Informationen durch eine integrierte Anti-Virus-Funktion und umfassende Verschlüsselungstechnologien auf Basis eines AES-256-Algorithmus.

Auf Wunsch verschlüsselt der Agent die zu sichernden Daten bereits auf dem Client-System vor der Übertragung über das Netz. Auch das Reporting wurde erweitert, um die IT-Verantwortlichen stets über alle mit Backup und Recovery zusammenhängenden Vorgänge auf dem Laufenden zu halten.

CA Arcserve Backup speichert in der aktuellen Version sämtliche Arbeitsschritte in einer Microsoft-SQL-Server-Datenbank. Dadurch soll sich das Management, die Verlässlichkeit und die Geschwindigkeit der Software verbessern. Arcserve Backup r12 enthält umfassende automatische Device-Management-Features, die beispielsweise die SAN-Konfiguration und den Umgang mit Tape Libraries deutlich vereinfachen sollen. Zusätzlich unterstützt die Software virtuelle Tape Libraries. Zu guter Letzt integriert das Backup-Produkt die Xosoft-Lösungen von CA und ermöglicht so eine reibungslose Administration der Replikations- und Backup-Jobs innerhalb einer Recovery-Management-Lösung.

Abgesehen davon hat CA die Zahl der unterstützten Medien, Plattformen und Anwendungen deutlich vergrößert. Zu den Neuerungen in diesem Bereich gehören neben den bereits angesprochenen Xosoft-Produkten die Unterstützung für den Microsoft Sharepoint Server 2007, Exchange 2007, den Windows Server 2008, Windows Vista, Sybase ASE 15 und Informix 11.10. Darüber hinaus wurde der Support für VMware stark verbessert: CA Arcserve Backup r12 ist nicht nur in der Lage, einen Restore physischer Installationen in virtuelle Server durchzuführen, sondern bringt auch einen besonderen Agenten für Virtual-Center- beziehungsweise ESX-Server-Umgebungen mit, der den Schutz virtueller Umgebungen mit Hilfe von VCB (Vmware Consolidated Backup) beherrscht.

An Betriebssystemen unterstützt die neue Version neben den bereits genannten Produkten auch Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 sowie AIX, HP-UX, Linux, Netware, Solaris und Tru64. Außerdem arbeitet die Lösung mit den Datenbanken Microsoft SQL-Server und Oracle sowie einer großen Zahl weiterer verbreiteter Anwendungen (wie etwa Lotus Domino) zusammen. Sie kann zudem Staging-Backups mit Disk-to-Disk-, Disk-to-Disk-to-Tape- und Disk-to-Tape-to-Tape-Methoden durchführen sowie Backups Multistreamen und Multiplexen.

Die Hardwareanforderungen: Der Backup-Server benötigt mindestens eine Pentium-III-CPU mit 600 MHz Taktfrequenz, 512 MByte RAM und 800 MByte Festplattenplatz. Auf Client-Seite bewegen sich die Anforderungen in Bereich 200-MHz-Prozessor, 256 MByte Arbeitsspeicher und 100 MByte Harddisk-Kapazität.

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2012073 / Software)