Suchen

CBRE-Kunden erhalten KI-Unterstützung IBM Watson hilft beim Datacenter Infrastructure Management

| Redakteur: Ulrike Ostler

CBRE, Makler und Verwalter von Rechenzentren, will seinen Kunden auf Basis des KI-Systems „Watson“ von IBM mit „Smart Maintenance“ einen Service bieten, der das bestehende Angebot an Datacenter Infrastructure Management (DCIM) und Wartungsdiensten ergänzt.

Firmen zum Thema

„Watson“ ist die Bezeichnung für ein KI-Programm von IBM. Es ist nach Thomas J. Watson benannt, einem der ersten Präsidenten von IBM.
„Watson“ ist die Bezeichnung für ein KI-Programm von IBM. Es ist nach Thomas J. Watson benannt, einem der ersten Präsidenten von IBM.
(Bild: IBM)

Aufgrund hybrider Cloud-Modelle verlassen sich viele Kunden auf eine Mischung aus Herstellern und Drittanbietern. Dies führt zu einer komplexen Wartung. Die IBM-Partnerschaft soll die Komplexität reduzieren und dazu beitragen, die Kosten für die Kunden von CBRE zu senken.

Watson soll die CBRE-Kunden in ausgewählten Rechenzentren unterstützen, um eine anbieterunabhängige Wartung zu ermöglichen.Das Immobilienunternehmen hat diesbezüglich einen Vereinbarung mit IBM geschlossen. Bestandteil ist, dass IBM mit CBRE-Technikern auch vor Ort zusammenarbeiten, in Erweiterung des technischen Remote-Support von IBM.

CBRE will das System dazu verwenden, Fragen zu Hardware und Wartung, die bei Problemen auftauchen, zu beantworten. Dazu muss das System selbst Fragen stellen, wenn sich Schwierigkeiten abzeichnen. So werden die Probleme identifiziert und eine Lösung schnellstmöglich gefunden werde.

Hilfe vor Ort

Wenn eine physische Reparatur oder ein Hardware-Upgrade erforderlich ist, können die Techniker des CBRE-Standortes diese Reparatur unter Anleitung von IBM durchführen. IBM bietet den CBRE-Kunden aber auch einen Zugang zu 57 Callcentern weltweit und IT-Support-Spezialisten. Zudem bietet das Abkommen auch die Möglichkeit, 585 Ersatzteilzentren zu nutzen.

CBRE ist nicht die erste Firma, die Watson, für die Wartung und Steuerung von Rechenzentren nutzen will. So hat Nlyte Software bereits eine Watson-Anwendung in das hauseigene DCIM-Produkt integriert.

Es ist ebenfalls nicht das erste Mal, dass CBRE Vereinbarungen zur Verbesserung der Überwachung seiner Rechenzentren unterzeichnet hat. Im Jahr 2018 ging CBRE eine strategische Beziehung mit dem KI-Unternehmen Litbit ein, um seine Software „Risk Exposure Mitigation Intelligence Software“, (REMI) zu Trainieren. Doch gibt es das Unternehmen nicht mehr. Und im Jahr 2019 erwarb CBRE das Unternehmen Romonet, das Cloud-basierte Modellierungssoftware entwickelt, mit der die Zuverlässigkeit und Effizienz von Rechenzentren durch Analysen optimiert werden kann.

Im Mai dieses Jahres hat IBM „Watson AIOps“ auf den Markt gebracht, eine Suite, die künstliche Intelligenz zur Automatisierung der IT-Infrastruktur als Teil einer breiteren Einführung von Automatisierungswerkzeugen einsetzt. Damit soll es unter anderem möglich sein, die Kosten und den Admin-Aufwand in Multicloud-Implementierungen zu senken, also in Rechenzentren, verschiedenen öffentlichen Clouds sowie bei Edge-Computing-Ressourcen. Laut IBM kann Watson AIOps beispielsweise die Reaktionszeiten bei Ausfällen von Stunden auf Minuten verkürzen.

Watson AIOPs basiert auf „Red Hat OpenShift“ und ist für die Arbeit mit IT-Monitoring-Ttools wie „Mattermost“, „Servicenow“ sowie für Verbindungen mit Collaboration-Tools wie „Slack“ und „Box“ entwickelt.

(ID:46744258)