Auf dem DSAG-Jahreskongress mit neuen Produkten und Services

Fujitsu unterstützt SAP-Anwender bei der „HANA-Readiness“

| Redakteur: Ulrike Ostler

Fujitsu verfügt über SAP-HANA-Knowhow, geschulte Berater, Tools und Technik, die SAP-Kunden zum Umstieg auf das In-Memory-Computing überzeugen können.
Fujitsu verfügt über SAP-HANA-Knowhow, geschulte Berater, Tools und Technik, die SAP-Kunden zum Umstieg auf das In-Memory-Computing überzeugen können. (Bild: Funtap - stock.adobe.com)

Themen wie „S/4HANA“ und „Leonardo“ bereiten SAP-Anwendern derzeit Kopfschmerzen. Sollen wir auf- oder umsteigen? Wo fangen wir an? Welche Risiken gehen wir ein? Wie minimieren wir sie? Fujitsu will helfen, diese Fragen zu beantworten – mit Tools und Services im SAP-Umfeld. Das demonstriert der Data-Center-Spezialist auch auf dem diesjährigen Jahreskongress der deutschsprachigen SAP-Anwender-Gruppe (DSAG).

„Und Action!“ – Es wird ernst mit der Digitalisierung, suggeriert das Motto des DSAG-Jahreskongress 2019, der vom 17. bis 19. September in Nürnberg über die Bühne – und die Ausstellungsfläche – gehen wird. Viele IT-Verantwortliche sind aber noch nicht bereit für das Zuschlagen der Filmklappe.

Sie haben beispielsweise noch nicht entschieden, ob sich der Umstieg auf die neue SAP-Produktlinie S/4HANA für sie lohnt. Oder sie würden ja gern, wissen aber nicht, wie sie die Kosten für das Projekt und den Business Case berechnen sollen. Oder wie sie Fehler vermeiden können, die andere vor ihnen gemacht haben.

Hilfe von Fujitsu

Ihnen bietet Fujitsu Hilfe an. Seit das japanische Unternehmen vor etwa sechs Jahren das SAP-Beratungshaus TDS aus Neckarsulm übernommen hat, beschäftigt es rund 500 SAP-Experten, die meisten davon in Deutschland, weshalb auch das SAP-Kompetenzzentrum hierzulande angesiedelt ist. Schon vor der Akquisition zeigte Fujitsu regelmäßig Präsenz auf den beiden jährlichen DSAG-Tagungen im Februar (für die Techniker) und September (für die Entscheider).

In Nürnberg leitet Fujitsu beispielsweise einen Arbeitskreis zum Thema SAP-Betrieb. „SAP ist definitiv ein Kernthema für uns”, so Jörg Niopek, Business Development Manager SAP Infrastructure bei Fujitsu. Auf der Ausstellungsfläche teilt es sich den Stand H13 mit dem jahrelangen Partner Netapp.

Mit ihm hat es vor mehr als einer Dekade bereits ein Toolset für die Optimierung des SAP-Betriebs entwickelt („Fujitsu Primeflex for SAP Landscapes“). Das neueste Werkzeug im Kasten heißt „Fujitsu Integrated System Primeflex for SAP HANA“.

Neue Software im Schaufenster

Zudem finden Interessierte am Fujitsu-Stand auch Ansprechpartner für neue Softwareprodukte, unter anderem für das Ergebnis einer Kooperation mit dem britischen Unternehmen Blue Prism. Das hat sich der Prozessautomatisierung durch Softwareroboter verschrieben, englisch Robotic Process Automatisation oder kurz RPA. Die Software soll den Systemoperatoren ein Gutteil ihrer Routinearbeiten abnehmen. Fujitsu will die Implementierung dieser Lösung erleichtern, indem es sie „as a Service“ anbietet.

Mit den Partnern VMware und Nutanix bietet Fujitsu „hyper-converged“-Produkte für die Virtualisierung im SAP-Data-Center an. Dabei handelt es sich um Referenz-Architekturen, die sich an den jeweiligen Eckdaten der kundenspezifischen SAP-Landschaft orientieren. Beide Hyper-converged-Lösungen seien bereits von der SAP zertifiziert, weitere in Arbeit, erläutert Niopek.

Für den Umstieg auf S/4HANA hat Fujitsu ein Tool entwickelt, das dem Anwender bei wichtigen Entscheidungen helfen soll: Die InMemory-Datenbank HANA arbeitet mit einem komprimierten Datensatz, und Redundanzen gehen nun einmal zu Lasten von Zeit und Speicherplatz, kosten also letztlich Geld. Deshalb analysiert das Werkzeug mit der Bezeichnung „Easy Custom Code Adaption“ den Datenstruktur-Stamm der alten SAP-Anwendung daraufhin, welche Daten automatisiert transformiert werden sollen.

Transparenz über die Projektkosten

Neben diesen und anderen Produkten offeriert Fujitsu aber auch systemnahe Beratung. Sie umfasst die Digitalisierungsplattform „Leonardo“ und schließt Anwendungen der Artificial Intelligence (AI) ein. Vor allem aber widmet sie sich dem derzeit brennendsten Thema vieler SAP-Anwender: der „S/4HANA Transformation“. Fujitsu vermarktet diese Consulting-Leistungen unter dem Titel „SAP S/4HANA Readiness Services“.

Der Service umfasst zunächst einmal einen dreitägigen „SAP S/4 HANA Discovery Workshop“, in dem der Kunde gemeinsam mit den Fujitsu-Experten herausfinden kann, inwieweit er überhaupt schon „HANA ready“ ist. Im Rahmen dieses Explorations-Workshops lassen sich die Ist-Situation auf der Infrastruktur- und der Anwendungsebene skizzieren sowie eine grobe Roadmap umreißen.

So erfährt der Kunde, welche „Hausaufgaben“ er erledigen muss, bevor es einen Umstieg auf die neue SAP-Software wagen kann. Und er bekommt eine Ahnung davon, welche Summen es gegebenenfalls in das Budget für 2020/21 einstellen muss.

„Wir bieten das hauptsächlich für unsere Kundenbasis an, können uns aber auch vorstellen, etwas Ähnliches für Anwender zu leisten, denen sozusagen an einer neutralen Meinung gelegen ist“, sagt Niopek.

Budget-Berechnung und Business Case

Wer den Discovery Workshop absolviert hat, will sich möglicherweise intensiver mit der Frage auseinandersetzen, wie seine SAP-Landschaft in der Zukunft aussehen soll. Für diese Anwender hat Fujitsu den Infrastructure Assessment Workshop entwickelt. Er beschäftigt sich en detail mit dem Aufwand, der nötig ist, Hindernisse zu beseitigen und die Migration zu bewerkstelligen.

Am Ende verfügt der Kunde unter anderem über eine detaillierte Budget-Berechnung: Außen vor bleiben meist die Lizenzgebühren, die in die Tasche des Softwareanbieters fließen – obwohl Fujitsu in Ausnahmefällen auch die Lizenzen verkauft. Aus dem so genannten Discovery-Workshop sind bereits die Consulting-Kosten bekannt. Nun kommen die Ausgaben für die Erweiterung beziehungsweise Erneuerung der Infrastruktur hinzu. Last, but not least lassen sich über den „Primeflex“-Ansatz von Fujitsu auch die künftigen Betriebskosten berechnen.

„So kann der IT-Verantwortliche dem Management eine präzise Kostenaufstellung präsentieren,“ fasst Niopek zusammen. Im Verein mit einem überzeugenden Business-Case erleichtert das den Hütern der Finanzen die Entscheidung für ein derart umfangreiches und unter Umständen langwieriges Projekt.

Einen Wechsel in ein Cloud-basierendes Delivery-Modell erfordert S/4HANA aus Niopeks Sicht keineswegs. „Wir gehen eher von Hybrid-Szenarien aus“, erläutert er: „So geben beispielsweise viele Kunden ihr Customer Relationship Management in die Cloud, behalten aber ihre Core-Anwendungen, vor allem in den Bereichen Entwicklung und Produktion on premise.“

Veranstaltungshinweise

Vom 17. bis 19. September 2019 ist Fujitsu auf der DSAG-Jahrestagung am Stand H13 präsent. Das Unternehmen leitet auch einen Workshop zum Thema „SAP-Betrieb“.

Weitere Informationen zum Fujitsu-Auftritt auf der DSAG-Jahrestagung liefert ein Webcast mit Ulrike Ostler von DataCenter-Insider, bei dem Sie - Achtung neuer Termin! - am 9. September 2019, dabei sein können. Oder Sie schauen sich die Aufzeichnung dieses Live-Webcast kurze Zeit später on demandan.

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