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SSD-Only-Cloud in Frankfurt am Main für Entwickler und Start-ups Digital Ocean eröffnet Rechenzentrum in Deutschland

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Digital Ocean eröffnet Rechenzentrum in Frankfurt am Main und bietet Entwicklern und Start-ups nun auch hierzulande skalierbare Server-Ressourcen auf SSD-Basis. Droplets, virtuelle Server-Instanzen, lassen sich binnen Minuten bereitstellen. Anwender können auf ausgewählte Linux-Distributionen, Anwendungen und Entwicklungsumgebungen zugreifen.

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IaaS-Anbieter mit SSD-Kompetenz: DigitalOcean, ein noch recht junges Unternehmen mit Firmensitz New York, bietet Entwicklern frei skalierbare Rechenpower - neuerdings auch aus einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main.
IaaS-Anbieter mit SSD-Kompetenz: DigitalOcean, ein noch recht junges Unternehmen mit Firmensitz New York, bietet Entwicklern frei skalierbare Rechenpower - neuerdings auch aus einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main.
(Foto: DigitalOcean/Clemens Riemenschneider)

Nach Amsterdam und London eröffnet der Cloud-Infrastruktur-Anbieter DigitalOcean jetzt auch ein weiteres Rechenzentrum in Europa – mit dem Kürzel FRA1 in Frankfurt am Main. Damit verfügt der US-amerikanische Cloud-Hoster nun über weltweit zehn Rechenzentrumsstandorte.

Dabei setzt das 2011 in New York gegründete Unternehmen ausschließlich auf leistungsfähige Solid State Disks. Das Prinzip SSD-Only-Cloud soll sich vor allem positiv auf die Geschwindigkeit der gehosteten Webseiten und Anwendungen auswirken.

Entwickler und Start-ups im Fokus

Den Fokus legt Digital Ocean bei seinem Angebot auf Webentwickler und Start-ups, denen der Cloud-Hoster eine breite Palette an vorinstallierten Linux-Distributionen anbietet: beispielsweise Ubuntu, CentOS, Debian, Fedora, CoreOS oder FreeBSD.

Zudem stehen viele weitere Frameworks, Anwendungen und andere Entwicklungsumgebungen bereit, darunter LAMP, LEMP, MEAN, Ruby on Rails, Django und Docker, außerdem E-Commerce-Lösungen wie Magento, die CMS-Plattform Wordpress, Ghost, Media-Wiki bis hin zu der bekannten Share- und Sync-Plattform Owncloud.

Wie DigitalOcean berichtet, nutzen bereits 400.000 Entwickler weltweit das Angebot des Cloud-Spezialisten, dessen Server von Hobby-Projekten und Blogs über mobile Anwendungen und Online-Shops bis hin zu kompletten Web-Start-ups beherbergen.

Konditionen und Standort Deutschland

Eine virtuelle Server-Instanz gibt es bei Digital Ocean schon ab 5 Dollar pro Monat. „In nur 55 Sekunden können Anwender einen leistungsfähigen, auf SSD-Laufwerken basierenden Cloud-Server starten und sofort für Softwareentwicklungsprojekte nutzen“, so der Anbieter.

Dank der intuitiv zu bedienenden Control Panels soll die Einrichtung von Cloud-Servern einfach von der Hand gehen und auch für Einsteiger durchzuführen sein. Neben der Zahlung per Kreditkarte akzeptiert der Cloud-Hoster aus den USA mit Hauptsitz in New York auch PayPal.

Entwickler aus Deutschland profitieren durch den neuen Standort von kürzeren Latenzzeiten für ihre Anwendungen. Außerdem kann es für manche Projekte von Vorteil sein, wenn die zugehörigen Daten innerhalb der deutschen Grenzen gehostet werden, unterstreicht ein Unternehmensvertreter die Entscheidung, ein Rechenzentrum mit Standort in Deutschland zu eröffnen.

DigitalOcean baut auf durchwegs bodenständige Grundwerte - nun auch aus Frankfurt am Main.
DigitalOcean baut auf durchwegs bodenständige Grundwerte - nun auch aus Frankfurt am Main.
(Bild: DigitalOcean)

Hintergrund: von Entwicklern für Entwickler

„In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr kreative Developer-Szene entwickelt. Mit einer auf einfachste Bedienung und hohe Performance ausgerichteten Infrastruktur für das Hosting von Anwendungen unterstützen wir diese Entwicklung“, sagt Ben Uretsky, DigitalOcean. „DigitalOcean wurde von Entwicklern für Entwickler gebaut. Wir wollen innovativen Unternehmen in der gesamten Region die besten Tools bieten, um weiter zu wachsen und erfolgreich zu sein.“

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