Spanien auf Expansionskurs Iron Mountain erweitert Campus in Madrid – geplant sind knapp 80 MW

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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In San Fernando de Henares entsteht ein wachsender Rechenzentrumscampus mit bis zu 79 Megawatt IT-Leistung, ausgerichtet auf Hyperscaler, Cloud-Anbieter und regulierte Branchen.

Die Almudena-Kathedrale im Herzen Madrids bei Sonnenunterganz. Etwa 15 Kilometer östlich der spanischen Hauptstadt steh der Campus „MAD-1“ von Iron Mountain.(Bild:  Madrid /Phil Fiddyment / CC BY 2.0)
Die Almudena-Kathedrale im Herzen Madrids bei Sonnenunterganz. Etwa 15 Kilometer östlich der spanischen Hauptstadt steh der Campus „MAD-1“ von Iron Mountain.
(Bild: Madrid /Phil Fiddyment / CC BY 2.0)

Der Betreiber Iron Mountain treibt den Ausbau seines Rechenzentrumscampus nahe Madrid voran. Der Standort in San Fernando de Henares umfasst rund 60.000 Quadratmeter und ist auf insgesamt acht Gebäude ausgelegt.

So soll der Rechenzentrumscampus „MAD-1“ in San Fernando de Henares bei Madrid auf dem 60.000 Quadratmeter großem Areal in der vollen Ausbaustufe aussehen.(Bild:  Iron Mountain)
So soll der Rechenzentrumscampus „MAD-1“ in San Fernando de Henares bei Madrid auf dem 60.000 Quadratmeter großem Areal in der vollen Ausbaustufe aussehen.
(Bild: Iron Mountain)

Aktuell steht mit „MAD-1“ eine Anlage mit 4.000 Quadratmetern Fläche und 3 Megawatt IT-Leistung bereit. Weitere 20 Megawatt entstehen derzeit. Langfristig sieht die Planung bis zu 79 Megawatt vor. Die Energieversorgung basiert vollständig auf erneuerbaren Quellen.

Von Enterprise bis Build-to-Suit ist alles dabei

Ausgelegt ist der Campus laut Betreiber auf Colocation, Enterprise und Hyperscale, einschließlich Build-to-Suit-Projekten (BTS). BTS bedeutet, dass die Infrastruktur nach Anforderungen des Kunden errichtet werden. Im Gegensatz zu einem Colocation-Rechenzentrum ist hier ein Gebäude exklusiv für den Kunden gebaut.

Der Standort liegt nahe zentraler Verkehrs- und Glasfaserachsen. Dazu zählt die direkte Anbindung an die Glasfasertrasse zwischen Barcelona und Madrid sowie die Nähe zu wichtigen Internetknoten. Der Campus positioniert sich als Verbindungspunkt zwischen Europa und Nordafrika.

Auch für regulierte Branchen zertifiziert

Der Standort verfügt über ein breites Portfolio an Compliance-Nachweisen. Dazu zählen Soc 2, Pci-Dss, Hitrust sowie mehrere ISO-Normen für Informationssicherheit, Business Continuity, Energiemanagement und Qualitätsmanagement. Zusätzlich liegt die spanische ENS-Alta-Zertifizierung vor, ein nationaler Sicherheitsstandard für öffentliche Einrichtungen und kritische Infrastrukturen.

Der Campus liegt rund zehn Fahrminuten vom Flughafen Adolfo Suárez Madrid–Barajas Airport entfernt.Madrid entwickelt sich zu einem der größten Rechenzentrumsstandorte Europas außerhalb der etablierten FLAP-Märkte Frankfurt, London, Amsterdam und Paris.

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