Was kann Kubernetes?

Die zentrale Orchestrierung von Linux-Containern

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Kubernetes ist bei DevOps-Teams und nicht nur bei denen in. Doch was kann die Container-Orchestrierung?
Kubernetes ist bei DevOps-Teams und nicht nur bei denen in. Doch was kann die Container-Orchestrierung? (Bild: gemeinfrei: Andy_Graf/Pixabay / CC0)

Unternehmen, die zahlreiche Container und mehrere Container-Hosts einsetzen, benötigen ein zentrales Verwaltungswerkzeug. Eines der bekanntesten ist (Google) „Kubernetes“.

Bei Kubernetes handelt es sich, einfach ausgedrückt, um ein Orchestrierungs-Tool für Container. Das System wird als Opensource-Lösung über das Projekt Cloud Native Computing Foundation (CNCF) zur Verfügung gestellt.

Dickes Ding: Kubernetes 1.6 und vieles, vieles mehr

Cloud Native Computing Foundation

Dickes Ding: Kubernetes 1.6 und vieles, vieles mehr

03.04.17 - „Das Ding wird riesig, viel größer als OpenStack jemals werden könnte“. Darin waren sich die Mitglieder der erst im vergangenen Jahr gegründeten Non-Profit-Organisation Cloud Native Computing Foundation (CNCF) unter dem Dach der Linux Foundation einig, als sie sich vergangene Woche zur „KubeCon/CloudNativCon“ in Berlin mit Fans und Kontributoren trafen, rund 1.500 an der Zahl. Es geht um eine containerisierte, in Micro-Services verspackte IT, im Mittelpunkt „Kubernetes“, „Docker“ und „CoreOS“. lesen

Mit Kubernetes wird der komplette Lebenszyklus von Containern begleitet. Dieser geht von der Erstellung, Verwaltung und Betreiben der Anwendungen, die in den Containern betrieben werden. Die Software wurde von Google entwickelt, der erste Vorläufer trug die Bezeichnung „Borg“ und ist seit 2015 eine CNCF-Projekt.

Dasss Verwaltungswerkzeug für Container kann auf lokalen Servern installiert werden, steht aber auch auf gängigen Cloud-Plattformen zur Verfügung. Dazu gehören „Microsoft Azure“, „Amazon Web Services“ (AWS), „IBM Blueshift“ und „Red Hat Openshift“.

Die Aufgaben von Kubernetes

Mit Kubernetes lassen sich Anwendungen, die in Containern betrieben werden, auch hochverfügbar zur Verfügung stellen, bei Bedarf über verschiedene Container-Hosts hinweg. Zudem lässt sich Kubernetes bei der Skalierung von Containern und der Replikation Kubernetes verwenden.

Mit Kubernetes sind Container zwischen verschiedenen Knoten verschiebbar. Ebenso lässt sich per Kubernetes die Wartung von Containern und der zugrundeliegenden Hosts übernehmen. Zum Bestandteil von Kubernetes gehören auch Funktionen für die Lastenverteilung (Loadbalancing).

Die Struktur von Kubernetes

Container werden zu „Pods“ zusammengefasst. Container in einem Pod teilen sich die Ressourcen eines Container-Hosts.

Ein Container-Host kann auch virtuell betrieben werden. Bei den Container-Hosts handelt es sich um die Cluster-Knoten (Nodes) im Kubernetes-Cluster. Dabei kann es sich um physische oder virtuelle Server handeln.

Mit Kubernetes lässt sich darüber hinaus auch die Erstellung und der Betrieb von Containern automatisieren. Der Master im Cluster verwaltet die restlichen Knoten. Somit ist die die übergeordnete Einheit von Kubernetes ein Kubernetes-Cluster. Dieser besteht aus mehreren Container-Hosts, also Cluster-Knoten (Nodes).

Auf den Nodes werden die einzelnen Pods positioniert. In diesen sind die Container enthalten, die wiederum die Dienste zur Verfügung stellen, die im Netzwerk durch die Anwender verwendet werden. Fallen Knoten aus, kann der Master diese gegen einen anderen, identischen Knoten, ersetzen. In einer virtuellen Infrastruktur oder Cloud-Umgebung gelingt das besonders einfach.

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