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Umstrukturierung im laufenden Betrieb

So fand beispielweise von Anfang an die gesamte neue Stromverkabelung Eingang in das Dams-Kabel-Management. Das brachte, laut Tobias Döhring, der verantwortliche Systemadministrator für die eingesetzte DCIM-Lösung im Bereich IT Services bei Veka, eine bedeutende Arbeitserleichterung und Zeitersparnis mit sich, und generiert deshalb auch einen klaren monetären Nutzen.
Inzwischen ist im IT Asset Management Bereich auch das gesamte Inventar erfasst und die Systemkennzahlen sind den Objekten zugeordnet. Die graphische Identifizierung ist ein zusätzlicher Nutzeffekt. „Nun wird auch auf dem Bildschirm sichtbar, wo jeder Server steht“, erläutert Döhring.
Zentrale Fragen der Umstrukturierung waren außerdem etwa:
- Wo wird welches Objekt zukünftig eingebaut?
- Wie wird die Rechenzentrums-Fläche optimal genutzt?
- Welche Geräte gehören funktional zusammen?
Das Speedikon-Tool erleichterte die Planung und die Aufbau jedes einzelnen Racks. Es wurde darüber hinaus beispielsweise festgelegt, welches Gerät und welcher Anschluss wo hinkommen sollen, und mit dieser graphischen Anleitung wurde vor Ort gemäß Planungsdokumentation jedes Rack bestückt.
Der DCIM-Nutzen
Der Nutzen zeigte sich schnell. Laut Döhring funktionierte der Umbau viel schneller als ursprünglich geplant; denn bei den Umstrukturierungsmaßnahmen sparte Veka viel Zeit und es ließ sich erheblich effizienter arbeiten.
So konnte sich das Projektteam im Vorfeld genauer Gedanken machen und hat nicht spontan Geräte verbaut, die dann nach 6 Monaten wieder völlig neu positioniert werden mussten.
Um das Wissen und die Ergebnisse der Arbeit im Rechenzentrum intern sichtbar zu machen, wird eine Management-Ansicht in 3D generiert, so dass nun auch der CIO der Veka Gruppe, Thomas Sauerland, einen virtuellen Rundgang durch das Rechenzentrum unternehmen und sich einen umfassenden Überblick verschaffen kann.
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