Bis jetzt erfolgt über das Tool Speedicon Dams ein Stromkabel-Management; künfigt werden auch die Netzwerkkabel damit verwaltet.
(Bild: Veka Sendenhorst)
Aber auch bei der Dokumentation im Bereich Stromkabel hat sich die eingesetzte Softwarelösung als sehr nützlich erwiesen: Bei der angestrebten Zertifizierung der Veka-Rechenzentren wird auch das Stromkabel-Management mit zertifiziert. Hierzu werden Reports und Auswertungen benötigt, die Dams liefert. Sämtliche Stromkabel wurden eingepflegt „und somit sind wir aufgrund der vollständigen Dokumentation aussagefähig“, erläutert Tobias Döhring.
Einfluss nimmt das DCIM-Tool auch auf das Energie-Managment. So lassen sich über die Verbrauchswerte der einzelnen Geräte Energie-Reports generieren, die aufzeigen, welcher Bereich des Rechenzentrums wie viel Energie verbraucht und welchen Anteil das Rechenzentrum am Gesamtenergieverbrauch des Unternehmens hat.
Die nächsten Schritte
Nachdem nun alle Stromkabel im System aufgenommen sind, will Veka künftig auch die Netzwerkkabel in Angriff nehmen und das dementsprechende Modul der eingesetzten DCIM-Software nutzen. Hierzu wird es ebenfalls spezielle Reports geben, die bei der Dokumentation und Verwaltung der Verkabelung als wertvolle Unterstützung dienen.
Über die Verbrauchswerte der einzelnen Geräte lassen sich Energie-Reports generieren.
(Bild: Veka Sendenhorst)
Systemadministrator Döhring äußert sich zuversichtlich: „Wir haben ein Werkzeug zur Verfügung, das uns alle Rechenzentrumsdaten konsolidiert und konsistent auf einen Blick umgehend liefert. Die Softwarelösung bringt uns deshalb entscheidenden Nutzen, sowohl bei der Planung als auch in der Verwaltung unserer beiden Rechenzentren.“
Der Autor:
Hans Werner Eirich ist Mitglied der Geschäftsleitung und Vice-President der Speedikon FM AG.