Test für OpenStack

Cumulus bietet virtuelle Testumgebung von Bare Metal bis funktionsfähigem OpenStack

| Redakteur: Ulrike Ostler

Cumulus Networks bietet seit Kurzem mit "Cumulus Express" White-box-Switches an, auf denen das hauseigene Betriebssystem "Cumulus Linux", schon integriert ist. Jetzt gibt es eine Möglichkeit, die OpenStack-Produkte des Herstellers stressfrei zu testen.
Cumulus Networks bietet seit Kurzem mit "Cumulus Express" White-box-Switches an, auf denen das hauseigene Betriebssystem "Cumulus Linux", schon integriert ist. Jetzt gibt es eine Möglichkeit, die OpenStack-Produkte des Herstellers stressfrei zu testen. (Bild: gemeinfrei: dimitirisvetsikas/Pixabay / CC0)

„Cumulus in the Cloud“ ist eine virtuelle Testumgebung für alle Schritte vom Bare Metal bis hin zu einer voll funktionsfähigen OpenStack-Umgebung. Das Angebot von Cumulus Network existiert seit dem OpenStack-Summit Sydney im November 2017. Ausprobieren kostet nichts.

OpenStack bietet eine Vielzahl an Komponenten, die sich zu einer kosteneffizienten, maßgeschneiderten Private oder Public Cloud kombinieren lassen und gleichzeitig die Betriebseffizienz erhöhen. Die Vorproduktion, die Evaluierung neuer IT-Infrastrukturen und die Entwicklung eines Proof of Concept (PoC) kann jedoch zeitaufwändig und teuer sein, insbesondere für Unternehmen, die an restriktive Systeme von Legacy-Anbietern gebunden sind.

Mit Cumulus in the Cloud soll sich der Zeit- und Kostenaufwand für das Testen von Web-basierten Anwendungen für OpenStack-Clouds drastisch reduzieren lassen – unter anderem, weil Anwendungsentwickler und Netzbetreiber die Technik von Cumulus Networks kostenlos testen können. Das Angebot umfasst:

  • Testkonfigurationen für einen virtuellen Proof of Concept mit zwei Racks mit zwei Dual-Servern, die über ein Spine-Leaf-Netz verbunden sind.
  • Überprüfen der Umgebung in Echtzeit mithilfe von „NetQ“, um potenzielle Probleme zu identifizieren und zu beheben.
  • Bereitstellung eines Framework für die Netzwerkautomatisierung
  • Die Integration von „OpenStack Horizon“, einem GUI-basierten Dashboard, das etwa dazu dienst, zusätzliche Ressourcen anzufordern und bereitzustellen.

JR Rivers, Mitbegründer und CTO von Cumulus Networks, sagt: „OpenStack hat sich schnell zum Standard für Service Provider und Unternehmen entwickelt, die eine Cloud-Umgebung aufbauen wollen.“ Allerdings könne der Übergang von OpenStack vom Proof-of-Concept in die Produktion die traditionelle Netzwerkarchitektur in Frage stellen. Mit Cumulus in der Cloud für OpenStack könnten Kunden die Vorteile nutzen, indem sie den Betrieb vereinfachten und Services in großem Maßstab bereitstellten.

Zum Produktangebot des Herstellers gehört etwa „Cumulus Linux“, mit dem die hauseigenen White-Label-Switches im Bundle („Cumulus Express“) auf den Markt kommen oder auch getrennt davon. Das Betriebssystem biete eine „vollständig offene Architektur, die die einfache Portierbarkeit der meisten Anwendungen von Drittanbietern nativ unterstütze“, so der Hersteller.

Von Haus aus sind alle OpenStack- auch Linux-Knoten und bieten somit die Voraussetzung für ein einheitliches Betriebsmodell zur Vereinfachung und Rationalisierung von Provisionierung und Betrieb. Durch die Einführung hätten Kunden die Betriebseffizienz steigern können und ihre Produktionszeit um bis zu 95 Prozent reduziert, während sie gleichzeitig ihre TCO um bis zu 60 Prozent gesenkt hätten, heißt es von Cumulus Networks.

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