Rack-Montage auf engstem Raum

Check für die Datacenter-KVM-Konsole Aten CL3800

| Autor: Ulrike Ostler

Die KVM-Konsole „Aten CL3800“ verzichtet auf einen integrierten Switch.
Die KVM-Konsole „Aten CL3800“ verzichtet auf einen integrierten Switch. (Bild: Aten)

KVM-Konsolen sind feste Bestandteile in einem Rechenzentrum. In der Regel sind sie in IT-Racks oder auch Vorsorgungsschränken auf einer Höheneinheit verbaut und ersetzen sonstige KVM-Installationen: Keyboard, Video, Maus. Es mag auf den ersten Blick aussehen, als gäbe es keinen Grund, bestehende Konsolen aufzurüsten oder einem Rack hinzuzufügen, das ansonsten genügend Platz für einen billigen Monitor und eine Tastatur bietet, aber es gibt mehrere.

Bestehende Konsolen beschränken sich oft auf ältere Monitorspezifikationen, die in der Regel nicht nur niedrigere maximale Auflösungen wie 1280 x 1024 oder 1360 x 768 beitzen, sondern auch veraltete VGA-Video-Anschlüsse sowie PS/2-Tastatur- und Mausanschlüsse anstelle der neueren USB-Standards. Neuere Server hingegen verfügen in der Regel über HDMI- oder DVI-Monitoranschlüsse und unterstützen Auflösungen bis zu 1920 x 1080. Zudem kommen sie oft auch mit Lautsprecher.

Das Device „Aten CL3800“ ist eine KVM-Konsole. Es hat zwei Ports, einen, der sich mit einem Server oder KVM-Switch verbindet, und einen für die Ausgabe, um eine andere Konsole oder Remote-Verbindung zu ermöglichen. Jeder Anschluss unterstützt VGA-, DVI- und HDMI-Video, verfügt über zwei USB-Anschlüsse für Tastatur und Maus und einen Audioanschluss für Ton.

Das Gerät ist eine Monitor-, Tastatur- und Mauskonsole, aber ohne integrierten KVM-Switch. Aten bietet andere Modelle mit einem Switch an. Wenn Administratoren bereits über einen separaten KVM-Switch verfügen, ist dies somit eine kostengünstige Option.

Auf Schienen

Die Konsole ist mit zwei Schienen ausgestattet. Das erlaubt Flexibilität, das heißt: Der Monitor kann zusammen mit der Tastatur in das Gehäuse geschoben werden, was ein sauberes Erscheinungsbild ergibt, oder der Monitor kann vor dem Gehäuse eingesetzt werden, so dass der Administrator sehen kann, was mit dem Server passiert, während sich die Tastatur noch im Gehäuse befindet. Somit lässt dich die Tür zum Server-Rack schließen, während der Monitor noch verfügbar ist.

Die Tastatur beinhaltet ein Trackpad, das auf kleinstem Raum einfacher zu bedienen ist als eine separate Maus. Zugleich aber erlaubt der USB-Zubehöranschluss eine separate Maus für diejenigen, die Probleme mit Trackpads haben. Der Anschluss kann aber auch für anderes anderem USB-Zubehör wie CD-ROM-, DVD- oder Blu-Ray-Laufwerke verwendet werden. Ein Audio-Anschluss ermöglicht das Anstecken von Lautsprechern.

Das so genannte Dual Rail Design ermöglicht einen unabhängigen Betrieb von LCD-Monitor und Tastatur/Touchpad-Modulen. Das Device ist mit einer Konsolensperre ausgestattet.
Das so genannte Dual Rail Design ermöglicht einen unabhängigen Betrieb von LCD-Monitor und Tastatur/Touchpad-Modulen. Das Device ist mit einer Konsolensperre ausgestattet. (Bild: Aten)

Durch die geringe Bautiefe kann das System in kompakte Schränke oder Transporter und andere mobile Einheiten eingebaut werden. Für Anwendungen mit begrenzter Beleuchtung im Schaltschrank sorgt eine Leuchte für die Beleuchtung der Tastatur. Das ist durchaus nützlich, wenn der Bildschirm dunkel ist, etwa wenn ein Server hochfährt oder sich im Befehlskonsolenmodus befindet.

Der 18,5"-Monitor, der einen 110-Voltanschluss benötigt, hat eine 1080p- oder 1920x1080-Auflösung und kann niedrigere Auflösungen hochkonvertieren. Er erlaubt Standardeinstellungen, horizontale und vertikale Positionierung, Synchronisation und so weiter.

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