Update in MicroK8s, Charmed Kubernetes und kubeadm integriert Canonical unterstützt Kubernetes 1.21

Redakteur: Stephan Augsten

Die Kubernetes-Distributionen „MicroK8s“, „Charmed Kubernetes“ und „Kubeadm“ von Canonical unterstützen jetzt die Upstream-Funktionen von „Kubernetes 1.21“. Hierzu zählen unter anderem ein neuer Memory-Manager, flexibleres Scheduling und verbessertes Downscaling.

Anbieter zum Thema

Canonical hat seine schlanken Kubernetes-Distris für Cloud, IoT und Edge auf den neuesten Stand gebracht.
Canonical hat seine schlanken Kubernetes-Distris für Cloud, IoT und Edge auf den neuesten Stand gebracht.
(Bild: maxweisbecker / Unsplash)

Mit MicroK8s, Charmed Kubernetes und Kubeadm bietet Canonical drei zertifizierte Kubernetes-Distributionen von der Cloud bis zum Edge an. Alle drei Versionen integrieren nunmehr die Funktionen und Tools der Kubernetes-Upstream-Version 1.21.

Im Falle der Edge- und IoT-Distribution MicroK8s bedeutet das einen erweiterten Tooling-Katalog. Dieser bietet unter anderem Support für die neueste Version des Nvidia-GPU-Betreibers und integriert sowohl die Multicloud-Storage-Software „OpenEBS“ als auch die Serverless-Plattform „OpenFaaS“. Hinzu kommen Versions-Updates für „Containerd“, „CoreDNS“, „Fluentd“, „Helm“, „Ingress“, „Jaeger“, „Keda“, „Linkerd“ und „Prometheus“.

Das für Multicloud-Implementierungen optimierte Charmed Kubernetes unterstützt fortan „Calico eBPF“. Das ermöglicht es Anwendern, die neuesten Linux-Kernel-Netzwerkfunktionen in Kubernetes zu testen. Neue Charmed-Operatoren für DNS und das Kubernetes-Dashboard sind ebenfalls verfügbar. Charmed Operators umhüllen Anwendungen und Dienste mit Code sowie Metadaten und anderen Abhängigkeiten, um den Software-Lebenszyklus zu automatisieren.

Dank der Aktualisierungen kommen die Kubernetes-Distributionen zudem in den Genuss wichtiger nativer Neuerungen von Kubernetes 1.21. Hierzu zählt unter anderem ein neuer Memory-Manager, der die Speicherzuweisung über eine dedizierte QoS-Klasse gewährleistet. Dank neuer Scheduler-Funktionen können Entwickler zudem nominierte Nodes für Workloads und Node-Affinität in einem Deployment definieren. Dies bietet mehr Flexibilität und Kontrolle sowie eine einfachere Verwaltung größerer Bereitstellungen.

Mit der neuen Kubernetes-Implementierung sollen außerdem Probleme mit dem Herunterskalieren nach aufgetretenen Lastspitzen der Vergangenheit angehören. Zwei neue Strategien für das Downscaling, semi-zufällig und kostenbasiert, sollen manuelles Überprüfen überflüssig machen. Kubernetes soll somit eben jene Workloads, die hohe Verfügbarkeit erfordern, besser abdecken.

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:47351042)