Daten-Management für IBM Db2 plus automatisierte Tests BMC sorgt für mehr DevOps und höhere Ausfallsicherheit auf dem Mainframe

Redakteur: Ulrike Ostler

BMC hat sein „Db2“-Management-Portfolio erweitert. Das Produkt zur Verwaltung der IBM-Datenbank ist Teil des „BMC Automated Mainframe Intelligence“-Systems, kurz: AMI. Dessen Bestandteile „BMC AMI Data Management“, „Compuware Topaz for Total Test“ und „ISPW“ enthalten Funktionen für Verfügbarkeit und ermöglichen, Mainframe-Daten zu verwalten und die Anwendungsentwicklung zur verschlanken.

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BMC fasst einige Mainframe-Tools, insbesondere für die Administration der IBM-Datanbank „Db2“ im DevOps-Portfolio „BMC Automated Mainframe Intelligence“ zusammen.
BMC fasst einige Mainframe-Tools, insbesondere für die Administration der IBM-Datanbank „Db2“ im DevOps-Portfolio „BMC Automated Mainframe Intelligence“ zusammen.
(Bild: Gabriela Piwowarska auf Pixabay)

Die Änderungen richten sich an dem sich schnell verändernden Mainframe-Markt, unter anderem durch Wachstum. Nach einer Umfrage im Jahr 2020 erwarten rund 68 Prozent der Führungskräfte und technischen Experten, die daran teilgenommen haben, ein Wachstum der MIPS. 54 Prozent berichten von einem höheren Transaktionsvolumen und 47 Prozent von einem höheren Datenvolumen.

Die Werkzeuge BMC AMI Data Management für Db2 basieren auf „intelligenter Automatisierung“, wie der Hersteller es nennt, um eine 24/7-Verfügbarkeit bereitzustellen. Sie böten eine hohe Resilienz und die erforderliche Agilität. Dazu gehört:

  • Einfaches Verwalten von Db2-Datenbanken im „BMC AMI Command Center“ mit einer intuitiven, personabasierten Oberfläche, die Entwickler und Datenbank-Administratoren zusammenbringt, um DevOps-Prozesse zu ermöglichen.
  • Verkürzung der Zeit zur Datenwiederherstellung um bis zu 80 Prozent mit „BMC AMI Recovery for Db2“. Sie verfügen auch über Integrationen mit „BMC AMI Command Center for Db2“, um die geschäftliche Ausfallsicherheit und Compliance zu gewährleisten.
  • Kontinuierliche Verbesserung der Antwortzeiten von Anwendungen mit „BMC AMI Performance for Db2 SQL“, das ein schlankes Echtzeit-Tuning-Tool für valide, umsetzbare Informationen bietet.
  • Schnellere Aktualisierung von Testdaten von bis zu 85 Prozent mit „BMC AMI Load for Db2“ und „BMC AMI Unload for Db2“, wodurch sich die Entwicklungsgeschwindigkeit erhöhen lässt.
  • Höhere Agilität und Geschwindigkeit der Continuous Integration/Continuous Delivery (CI/CD)-Pipelines durch die Automatisierung von Datenbankänderungen über Integrationen mit „Jenkins“ und demnächst mit „IBM Urban Code“.

Automatisierte Tests

Die Integration von „Compuware Topaz for Total Test“ und „Compuware ISPW“ soll Entwicklungsteams in die Lage versetzen, schnell ausgefeilte CI/CD-Pipelines aufzubauen, die den Aufbau, die Bereitstellung und das Testen von Mainframe-Anwendungen automatisieren. Dadurch führen die Pipelines automatisiert die richtigen Tests aus, die nur auf geändertem Quellcode basieren. Laut BMC ergeben sich folgende Vorteile:

  • Die Code-Qualität verbessert und die Softwarebereitstellung beschleunigt sich, indem die Ermittlung der auszuführenden Tests entfällt.
  • Es lassen sich mit weniger Fachkenntnissen fortschrittliche CI/CD-Pipelines erstellen.
  • Der Entwicklungsprozess lässt sich optimieren indem die Silos zwischen den Teams aufgebrochen werden können. Der Quellcode lässt sich auf dem Mainframe speichern oder „Git“ als Repository für den Anwendungsquellcode und die Testfälle verwenden, indem die bestehende ISPW/Git-Integration erweitert wird.
  • Durch die Förderung der Automatisierung in einer Mainframe-integrierten CI/CD-Pipeline können sich die Entwickler zu 100 Prozent auf die Bereitstellung der erforderlichen digitalen Innovationen konzentrieren.

Zusätzlich bietet „BMC AMI Cost Management“, ehemals „BMC Cost Analyzer for zEnterprise“, nun neue so genannte (TFP)-Berichte und -Analysen (TFP = Tailored Fit Pricing), die Unternehmen Einblick und Management in ihre monatlichen TFP-Kosten bieten.

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