Cloud-Provider auf Expansionskurs

A1 Digital erweitert seine Infrastruktur mit Rechenzentrum in Sofia

| Redakteur: Ulrike Ostler

Antoine Coetsier, CEO von Exoscale: „Wir bieten unseren Kunden mit diesem Schritt nicht nur eine weitere Alternative an. Denn durch die damit gegebene geographische Nähe zu Osteuropa und seinen direkten Anschluss an die wichtigsten Netzwerkverbindungen nach Nordafrika sowie in den Nahen Osten ist Sofia auch ein wirklich spannender Standort für Unternehmen mit dort angesiedelten geschäftlichen Interessen.“
Antoine Coetsier, CEO von Exoscale: „Wir bieten unseren Kunden mit diesem Schritt nicht nur eine weitere Alternative an. Denn durch die damit gegebene geographische Nähe zu Osteuropa und seinen direkten Anschluss an die wichtigsten Netzwerkverbindungen nach Nordafrika sowie in den Nahen Osten ist Sofia auch ein wirklich spannender Standort für Unternehmen mit dort angesiedelten geschäftlichen Interessen.“ (Bild: A1 Digital)

„Exoscale“, das Cloud-Angebot von A1 Digital, kann ab sofort auch aus der bulgarischen Hauptstadt Sofia bezogen werden. Mit dem Start der Zone „BG-SOF-1“ können Kunden jetzt auf fünf Rechenzentren für ihre Datenverarbeitung beziehungsweise Datenspeicherung zugreifen. Denn daneben gastiert die Infrastrukturservices in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Ein „Höchstmaß an Flexibilität nach europäischen Datenschutzrichtlinien und anwenderfreundliche Digitalisierung“ ist nach Unternehmensagaben die Maßgabe für die Angebote von A1 Digital und seiner Infrastructure-as-a-Service-Plattform (IaaS-Plattform) Exoscale. Die Kunden bekommen mit dem Rechenzentrum in Sofia eine größere Wahlfreiheit für ihre Datenverarbeitung oder -speicherung. Außerdem wünscht sich auch der eine oder andere der osteuropäischen Kunden eine räumliche Nähe des Dienstleisters.

In der neuen „Exoscale Zone“ haben Kunden beim Cloud Computing, der Netzwerkverwaltung und dem „S3“-kompatiblen Object Storage wie gewohnt Zugriff auf alle Features, die A1 Digital mit der Plattform anbietet. Dazu zählen außerdem Private Networks, „Elastic IPs“ und „Private Connect“.

Das neue Rechenzentrum in Sofia ist konform mit den Vorschriften der DSGVO und bietet durch den Einsatz effizienter Open-Source-Technik flexible Leistungen. Für lokale Kunden in Bulgarien zählt, dass die Rechenleistung direkt und entsprechend rasch über das Datennetz von A1 Bulgaria, Tochter der Telekom Austria, bezogen werden kann. Die Informationen und Business-Applikationen, die über die virtuellen Maschinen von Exoscale bereitgestellt werden, speichert der Cloud-Anbieter lokal in Bulgarien.

Der Tech- und IT-Standort Sofia

Als Destination für das Auslagern von Geschäftsprozessen liegt Bulgarien weltweit auf dem dritten, in Europa auf den ersten Platz. So verfügt die Hauptstadt Sofia über eine lange Tradition in der IT-Expertise und ist Heimat einer großen Anzahl von Software-Engineering-Unternehmen. Sofia beherbergt eine Vielzahl von IT-Profis, davon sind rund 45 Prozent der Arbeitsplätze im Technologiesektor von Frauen besetzt. Exoscale beabsichtigt, die wachsenden Bedürfnisse der dort ansässigen Start-ups, KMUs und Unternehmen abzudecken sowie deren Wachstum zu fördern.

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