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Vier neue Fujitsu-Server für das digitale Zeitalter

| Redakteur: Tina Billo

Mit den neuen Primequest- und Primergy-Servermodellen will Fujitsu Unternehmen branchen- und anwendungsübergreifend bei der digitalen Transformation unterstützen.
Mit den neuen Primequest- und Primergy-Servermodellen will Fujitsu Unternehmen branchen- und anwendungsübergreifend bei der digitalen Transformation unterstützen. (Bild: Fujitsu)

Fujitsu hat seine Primequest- und Primergy-Produktlinien um jeweils zwei neue Modelle erweitert. Laut Hersteller zeichnen sich die mit Intel Xeon Scalable-Prozessoren arbeitenden neuen Server durch eine optimierte Leistung und flexible Konfigurationsmöglichkeiten aus.

Mit der breiteren Palette an Primequest E- und Primergy M4-Servern will Fujitsu sicherstellen, dass Unternehmen auf ihre individuellen Einsatzszenarien zugeschnittene Systeme zur Verfügung stehen. Die neuen Lösungen sollen nahezu alle anwendungsspezifischen Anforderungen abdecken können, so der Hersteller, und abhängig davon beispielsweise als Virtualisierungs- Applikations- oder File-/Print-Server betrieben werden.

Größe und Gestaltungsvariante, zum Beispiel Rack oder Tower, ließen sich bei allen eingeführten Modellen frei wählen. Bei den Primergy M4-Servern seien die Konfigurationsmöglichkeiten aufgrund der angebotenen Computing-, Memory-, Storage- und Netzwerkoptionen noch umfangreicher, dies ermögliche Rechenleistung, Speicherkapazität und Netzwerkanbindung an die eigenen Erfordernisse anzupassen. Das Management läasst sich auch hier über die hauseigene Fujitsu-Software "Serverview Suite" erledigen, dank des integrierten Remote Management Controller iRMC S5 auch ortsunabhängig.

Olivier Delachapelle, Head of Data Center Category Management bei Fujitsu EMEA bringt die Vorteile der überarbeiteten Modelle noch einmal auf den Punkt: „Im digitalen Zeitalter müssen Unternehmen Computing-Kapazitäten vorhalten, die weder zu groß noch zu gering sind und die den jeweiligen Bedürfnissen im Hinblick auf Anwendungen und Arbeitsaufkommen genau entsprechen. Die rundum erneuerte Reihe der Fujitsu x86 PRIMEQUEST- und PRIMERGY-Server bietet die Leistung, Kosteneffizienz und Flexibilität für fast jede erdenkliche Aufgabe, jedes Szenario, jede Branche und jede Business-Anforderung. Im Endeffekt bedeutet das: Rückenwind bei der digitalen Transformation – und das zu wirklich vertretbaren Kosten.”

Die Primequest- und Primergy-Server

Die Primequest-Modellen 3800E und 3400E positioniert Fujitsu als Intel x86 High-Enterprise-Systeme. Aufgrund der komplett neuen 7-Höheneinheiten-Bauform der Server lässt sich eine höhere Rechenleistung auf kleinerem Raum bei gleichzeitig niedrigerem Energieverbrauch erzielen. Die Modelle eignen sich laut Hersteller vor allem für einsatzkritische Aufgaben wie Unix-Workloads oder -Migrationen sowie anspruchsvolle Anwendungen wie zum Beispiel OLTP, Batch Processing, Datenbanken, Echtzeit-Analysen oder die Virtualisierung.Generelle Preisangaben gibt es nicht, da die Kosten für die Systeme je nach Region, Modell und Konfiguration variieren.

Zu den neuen Servern der Primergy x86-Familie zählen der Dual-Socket Tower Primergy TX2550 M4 und der Dual-Socket Rack Server PRIMERGY RX2520 M4. Beide Varianten eignen sich für ein breites Anwendungsspektrum einschließlich des Einsatzes als Kollaborations-Plattformen sowie für Anwendungen, die besonders viel Speicherplatz benötigen. Der Einstiegspreis, der je nach Ausbau und gewünschtem Service-Level variieren kann, liegt bei dem Primergy TX2550 M4-Modell bei 2.930 Euro, der Primergy RX2520 M4-Server ist ab 2.520 Euro zu haben.

Die neuen Modelle im Kurzüberblick

Bei dem Primequest 3800E-Modell handelt es sich um einen leistungsstarken 8-Socket Rack Server.
Bei dem Primequest 3800E-Modell handelt es sich um einen leistungsstarken 8-Socket Rack Server. (Bild: Fujitsu)

Primequest 3800E ist ein leistungsstarker 8-Socket Rack Server, der sich für den Betrieb geschäftskritischer Anwendungen wie SAP Hana oder die Durchführung von Echtzeitdatenanalysen eignet. Für die hierfür erforderliche Performance sorgt ein Intel Xeon Platinum-Prozessor mit bis zu 28 Kernen pro CPU. Darüber ist das Modell mit den derzeit schnellsten kommerziell verfügbaren DDR4-Speichermodulen ausgestattet, die mit einer Gesamtkapazität von 12 TB aufwarten. Zu den weiteren Merkmalen zählen erweiterte Remote Access Service- (RAS) Funktionen.

Der Fujitsu Primequest 3400E-Server zählt zu den Spitzenmodellen, die auf die Bewältigung anspruchsvoller, geschäftsentscheidender Aufgaben ausgelegt sind.
Der Fujitsu Primequest 3400E-Server zählt zu den Spitzenmodellen, die auf die Bewältigung anspruchsvoller, geschäftsentscheidender Aufgaben ausgelegt sind. (Bild: Fujitsu)

Der 4-Socket Rack-Server Primequest 3400E ist die kleinere Ausführung der beiden neuen Familienmitglieder. Das Modell arbeitet mit Intel Xeon Platinum/Gold-Prozessoren, die ebenfalls bis zu 28 Kerne pro CPU bieten können, und kommt mit DDR4-Speichermodulen zur Auslieferung, die eine Kapazität von 6 TB aufweisen.

Der Fujitsu Primergy TX2550 M4 ist als "All-in-one"-Lösung gedacht.
Der Fujitsu Primergy TX2550 M4 ist als "All-in-one"-Lösung gedacht. (Bild: Fujitsu)

Primergy TX2550 M4 ist ein als "All-in-One"-Lösung konzipierter Dual-Socket Tower Server, der sich auch im Rack einsetzen lässt. Zu den Ausstattungsmerkmalen zählt ein DDR4-Arbeitspeicher, der bis zu 786 GB an Kapazität bieten kann. Der Speicherplatz ist erweiterbar, insgesamt können bis zu 32 SSD/HDD-Laufwerken integriert werden.

Der Dual-Socket Rack-Server Primergy TX2550 M4 ist als Einstiegsmodell für den Einsatz in Rechenzentren von Unternehmen und Service Providern konzipiert.
Der Dual-Socket Rack-Server Primergy TX2550 M4 ist als Einstiegsmodell für den Einsatz in Rechenzentren von Unternehmen und Service Providern konzipiert. (Bild: Fujitsu)

Primergy RX2520 M4 ist als Einstiegsmodell konzipiert. Laut Hersteller ist der skalierbare Dual-Socket Rack-Server für Unternehmen und Service Provider gedacht, die eine vielseitige und kosteneffiziente Lösung für die Übernahme von Infrastruktur-Aufgaben sowie Basis-Workloads von Rechenzentren benötigen. Das System arbeitet mit Prozessoren der Intel Xeon Scalable-Familie sowie einem DDR4-Arbeitsspeicher mit 384 GB Gesamtspeicherkapazität und bietet in dem modular aufgebauten 2HE-Chassis Platz für bis zu 24 SSD/HDD-Laufwerke.

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