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Tool-Test – Matrix42 Empirum v14, Teil 3: Alles wird gut VDI macht sich breit, eine Management-Suite das Erfolgsrisiko klein

| Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Virtual Desktop Infrastructure (VDI), da sind sich viele Experten und Marktkenner einig, ist eine „und“-Technologie, die ihren Platz neben der herkömmlichen Terminal-Technik und den normalen Client-Installationen findet. Gut, wenn die gewählte IT-Management-Software diese verschiedenen Ansätze gleichermaßen steuert. Denn dieser hybride Ansatz macht das Wesen eines „Workplace Management“ aus.

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Bei der Desktop-Virtualisierung sollen Anwender ihren individualisierten Arbeitsplatz behalten. Doch zur Verfügung gestellt wird der nicht lokal, sondern im Rechenzentrum.
Bei der Desktop-Virtualisierung sollen Anwender ihren individualisierten Arbeitsplatz behalten. Doch zur Verfügung gestellt wird der nicht lokal, sondern im Rechenzentrum.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach welchen Kriterien welcher PC welche Ausstattung und Software bekommt, kann der Administrator mit Empirum v14 in vielerlei Hinsicht festlegen. Meldet sich beispielsweise ein Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung an dem Computer an, so wird dieser mit der passenden SAP-GUI ausgestattet.

Die dynamischen Filter in Empirum bieten sich für vollautomatisierte Installationsszenarien in denen gemäß Kriterien unterschiedliche Pakete eingerichtet werden an. PCs mit mehr als zwei Gigabyte Arbeitsspeicher können so mit anderen Softwarepaketen versorgen, als PCs mit nur einem Gigabyte Speicher.

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Filter in Empirum bieten zudem „Aktionen“. Erscheint beispielsweise ein neuer PC in dem Filter „PCs mit Windows 7“, so ist dem Administrator möglich sich automatisch per E-Mail über das frisch migrierte System informieren zu lassen, beispielsweise über das iPhone.

Der virtuelle Desktop

Die Diskussion über den von der eigentlichen Hardware losgelösten Desktop ist in aller Munde. Die zunehmende Verbreitung schneller Internetverbindungen, nicht nur in den Ballungszentren, ermöglicht eine gänzlich neue Sichtweise auf die Arbeitsumgebung von Unternehmensmitarbeitern.

War vor einigen Jahren der „eigene Desktop“ noch konsequent an einen PC oder zumindest an einen Terminal-Server-Cluster gebunden, so stehen mit den VDI-Konzeptionen von Citrix, VMware, Kaviza oder Microsoft flexiblere Lösungen zur Verfügung. Ob eine Migration von Windows XP auf einer physischen Maschine erfolgt oder nicht ein virtueller Desktop die günstigere und gleichzeitig effektivere Variante ist, muss im Einzelfall im Unternehmen geklärt werden.

Matrix42 hat bei der Entwicklung der jüngsten Version von Empirum ein besonderes Augenmerk auf die Integration verschiedener Virtualisierungs- und VDI-Lösungen in die einheitliche Management-Umgebung gelegt. Aus Sicht der Administration und der Anwender ist es letztendlich unerheblich, ob ein physische oder virtueller Desktop bereitgestellt wird (siehe: Bildergalerie).

In einer abstrakten Betrachtung besteht ein „Workplace“ aus den vier Schichten: Betriebssystem, Profildaten, Applikationen und dem Client-System. Das Zusammenkommen dieser Schichten ist der digitale Arbeitsplatz eines Benutzers.

weiter mit: Steuerung der virtuellen Infrastruktur

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