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Hier zählt Performance-pro-Watt Supercomputer MN-3 toppt das bisherige Spitzenergebnis auf der Green500-Liste

| Redakteur: Ulrike Ostler

Supermicro und Preferred Networks arbeiten gemeinsam an der Entwicklung des effizientesten Supercomputers der Welt. Der Deep Learning Supercomputer „MN-Core“ stellt mit 21,11 Gigaflops Rechenoperationen pro Watt (Performance-Per-Watt) - gemessen an einem Standard für den echten Betrieb wissenschaftlicher Anwendungen – einen Rekord auf.

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PFN hat mit Supermicro einen maßgeschneiderten Server entwickelt, der in einem Supercomputer verbaut komplexe Problemezu lösen soll, bei denen es etwa um Deep Learning und Robotik geht.
PFN hat mit Supermicro einen maßgeschneiderten Server entwickelt, der in einem Supercomputer verbaut komplexe Problemezu lösen soll, bei denen es etwa um Deep Learning und Robotik geht.
(Bild: Super Micro Computer, Inc.)

Der Supercomputer „MN-3“ hat im Rahmen eines Benchmark-Tests mit einer Gesamtleistung von 1,62 PetaFlops bei den Rechenoperationen pro Watt (Performance-Per-Watt) eine Rekordleistung von 21,11 GigaFlops aufgestellt. Diese Effizienzleistung liegt um 15 Prozent über dem bisherigen „Green500“-Rekord, der im Juni 2018 mit 18,404 GigaFlops pro Watt (Gflops/W) gemessen wurde.

Preferred Networks (PFN) und Supermicro haben sich zusammengetan, um diesen maßgeschneiderten Server zu entwickeln, geeignet für ein breites Spektrum von Anwendungen, bei denen ein extrem schneller Datenaustausch benötigt wird. Das in Japan beheimatete PFN hat es sich zur Aufgabe gemacht, komplexe Probleme zu lösen, bei denen es um Deep Learning, Robotik und andere moderne Technologien geht.

Charles Liang, CEO und Präsident vom Rechnerhersteller Supermicro, sagt. „Es war für Supermicro sehr aufregend, mit PFN an diesem System zu arbeiten, das Maschinelles Lernen (ML) und Deep Learning (DL) unterstützt und dabei Energie-effizient arbeitet.“ Der Supercomputer kann von einer Vielzahl von Nutzern gleichzeitig genutzt werden. Der erste Cluster besteht aus 48 Servern, vier Verbindungsknoten und fünf 100 Gigabit-Ethernet-Switches. Insgesamt wurden 2.080 CPU-Kerne in einem 7-Unit-, vertikal eingerichteten Serverschrank verbaut.

Das Zertfikat der Top500-Organisation für die Supercomputer „MN-3“.
Das Zertfikat der Top500-Organisation für die Supercomputer „MN-3“.
(Bild: Top500.org)

Die Beachtung durch die Organisation hinter der Green500-Liste sei laut Liang eine Bestätigung dafür, dass Supermicro hervorragende Produkte zu bieten habe - ressourcenschonend, mit gutem Design und zuverlässig.

Die PFN-Software baut auf dem Supermicro GPU-Server auf, bei dem Intel „Xeon“-CPUs von Intel und Boards mit den von Preferred Networks entwickelten „MN-Cores“ zum Einsatz kommen. Das System verfügt über bis zu 6 TB DDR4-Speicher und mehrere GPUs oder andere Beschleuniger sowie Verbindungen, mit denen ein schneller Austausch zwischen den GPUs möglich gemacht wird.

Informationen zu Super Micro Computer, Inc.

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